Leseprobe Rubrik: Bodensee Magazin Spezial Schweiz

Bodensee Magazin Spezial "Schweiz"

Unterwegs vom Schweizer Bodenseeufer bis ins Schweizer Hinterland.

Das Bodensee Magazin Spezial "Schweiz" macht auch in dieser fünften und neuen Auflage 2017 auf insgesamt 96 Seiten das vielfältige Angebot des Schweizer Bodenseeufers schmackhaft. Vieles dreht sich dabei um die Seelinie der Thurbo. Diese ist nicht nur ein Regionalzug für Einheimische und Pendler, sondern ein innovatives touristisches Unternehmen, das sich ganz bewusst mit seinen Angeboten den Gästen am Bodensee anbietet.

Außerdem gilt es das Paradies zwischen Säntis und See – St. Gallen – zu entdecken. Als Wein- und Aktivregion und als Land der textilen Tradition gibt es hier viel zu entdecken. Für alle Aktiven hat das Schweizer Bodenseeufer viel zu bieten. Ab Seite 68 erfahren Sie mehr über die Aktivregion und ihre zahlreichen Möglichkeiten. Und nicht nur draußen und im Sommer ist hier viel geboten. Zahlreiche Museen für Groß und Klein von der autobau Erlebnis Welt über das Swiss Science Center Technorma bis hin zum schönsten Schloss am Bodensee – dem Arenenberg stellen sich vor. Hier ist für jeden Etwas dabei.

Neu überarbeitet wurde die beiliegende Freizeitkarte mit den attraktivsten Ausflugszielen am Schweizer Bodenseeufer.  Ein Veranstaltungskalender  mit den Highlights 2017, sowie eine Übersicht der attraktivsten buchbaren Angebote und die Service Seiten machen das Magazin zum idealen Reisebegleiter durch die Schweiz.

Bodensee Magazin Spezial „Schweiz“ 2017 (ISBN 978-3-944741-32-1) wird von Labhard Medien in Zusammenarbeit mit der Regionalbahn Thurbo herausgebracht und ist im gut sortierten Zeitschriften-/Buchhandel erhältlich oder für EUR 5,- zzgl. Versandkosten direkt unter Magazinbestellung zu beziehen.

Leseprobe Rubrik: Thurgau

Thurgau Bodensee

Ferienglück im Apfelkanton

Weite Blicke übers Wasser und die Berge zum Greifen nah: Am südlichen Ufer des Bodensees breitet sich auf sanften Hügeln die Landschaft des Thurgaus aus. Familien lieben die Campingplätze direkt am Wasser. Kultururlauber gehen abseits ausgetretener Pfade auf Entdeckungstour. Und mit seinen vielen originellen Hotels zeigt der Thurgau, wie modern und innovativ eine so ländlich geprägte Region sein kann. Übrigens ist der Kanton die Heimat der Weissweinsorte Müller-Thurgau. In gemütlichen Buure-Beizen wird er ebenso serviert wie in den rund 20 Gault-Millau-Restaurants der Region. Idyllische Wege durch Apfelbaumwiesen führen alle zum gleichen Ziel: entspannt bei sich selbst ankommen.

Aktiv-Tipp: Der neu eröffnete Weinweg in Weinfelden verläuft entlang des Südhangs des Ottenbergs, in dessen Ausläufer sich das gemütliche Städtchen Weinfelden schmiegt. Die halbtägige Wanderung führt durch die idyllischen Rebberge, vorbei an verschiedenen Weingütern, und bietet bei guter Sicht einen fantastischen Ausblick auf die Kette der Schweizer Alpen. Besonderer Clou: Am Bahnhofschalter der SBB erhalten Wanderer einen Rucksack mit Rebkernbrot, Weinglas und passendem Code zum Weinsafe: Hier wartet ein gekühlter Ottenberger Wein auf die Ausflügler.

Stadt, Land, See und viele Äpfel

Die Haare kurz trockenrubbeln, raus aus den nassen Badesachen und weiter auf dem Velo Richtung Sonnenuntergang. Wer im Urlaub nicht still sitzen mag, kann im Thurgau nicht nur schwimmen, segeln und wandern, sondern auch auf Kamelen reiten oder sich auf 150 Kilometern Inlineskate-Routen den Wind um die Nase wehen lassen. Die Landschaft ist satt und saftig, überall schlängeln sich die Straßen an Apfelhainen entlang. Die Apfelbäume prägen zu allen Jahreszeiten das Landschaftsbild: Im Frühjahr zur Blütezeit trägt der Thurgau sein romantisches Blütentupfen-Kleid. Im Sommer hängen die prallen Früchte dann schwer an den Bäumen. Jeder dritte Schweizer Apfel reift im Thurgau, am Straßenrand und in Hofläden verkaufen die Bauern auch Saft, Apfelringe und viele andere Leckereien aus eigener Produktion.

Alte Schätze neu entdecken

Der Jakobsweg führt durch den Thurgau, vorbei an prachtvollen Schlössern, Klöstern und Kirchen. Auf den bestens beschilderten Wegen findet sich immer wieder die Muschel, das Zeichen der Jakobspilger. Charmante Pilgerherbergen für jeden Geldbeutel bieten Pilgern ein gemütliches, nächtliches Lager, im Kloster Fischingen  heilt die heilige Idda der Legende nach schmerzende Füsse nach einem  langen Marsch. Dem Mittelalter kommt man im Thurgau beispielsweise  im Wasserschloss Hagenwil oder im Historischen Museum des Thurgaus  in der Kantonshauptstadt Frauenfeld auf die Spur. Dass im gemütlichen  Thurgau auch im Jahr 2017 Kultur eine grosse Rolle spielt, beweist der  Blick in den sommerlichen Veranstaltungskalender. Musikfestivals und  Seefeste, Ausstellungseröffnungen und Events begeistern Einheimische  und Feriengäste gleichermassen.

Kultur-Tipp: Das wunderschöne Backsteingebäude, das die autobau  Erlebniswelt in Romanshorn beherbergt, diente der Eidgenossenschaft  einst als Alkohollager. In diesem faszinierenden Ambiente befindet sich  die Ausstellung mit automobilistischen Prunkstücken aus verschiedenen  Epochen. Neu wurde die Erlebniswelt um ein zwölfeckiges und denkmalgeschütztes  Polygon-Gebäude erweitert. Auf drei Etagen werden dort  unter anderem zwölf Formel-1-Fahrzeuge von Peter Sauber gezeigt. 



[...] Lesen Sie im Bodensee Magazin Spezial "Schweiz" 2017 mehr über Ferien im Apfelkanton ab Seite 34.

Zur Magazinbestellung

Leseprobe Rubrik: Seelinie

Seelinie

Reiseerlebnisse entlang der Seelinie - Reisebloggerin Carin erzählt von ihrer Reise auf der Gran Train Tour of Switzerland

Seit einiger Zeit schreibe ich, Carin, einen Blog über meine Reiseerlebnisse. Im hier vorliegenden Artikel berichte ich über meine Fahrt auf einem Teilstück der Grand Train Tour of Switzerland.

Auf der Startseite der Grand Train Tour habe ich folgendes gelesen: „Insgesamt vereint die Grand Train Tour of Switzerland acht verschiedene Routen. Auf rund 1280 Kilometern sind die Highlights des Schweizer ÖV ganzjährig erlebbar. Reisende können an jedem beliebigen Punkt entlang der Strecke starten – beispielsweise in Zürich, der multikulturellsten Metropole der Schweiz.“ Und genau so habe ich es vor und nehme mir als erstes die Etappe Zürich - St.Gallen vor. Einige der hier verwendeten Informationen habe ich, zusätzlich zu meinen eigenen Beobachtungen, im Internet recherchiert, um die Beschreibung so genau wie möglich zu gestalten.

Großer Bahnhof und tosende Wasser

Zürich, die lebendige und dynamische kleine Metropole, in der ich mein heutiges Abenteuer starte, liegt im Herzen Europas und ist ein wichtiges wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Schweiz. Die Stadt bietet mit ihrer einmaligen Lage am Zürichsee, den Alpen am Horizont, den zahlreichen Naherholungsgebieten und ihrer urbanen Vielfalt ein attraktives Ganzes. Zürich bietet auch ausgezeichnete Einkaufs-, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie ein einzigartiges und vielfältiges kulturelles Angebot. Zürich erreicht punkto Lebensqualität in internationalen Studien immer wieder Spitzenpositionen. Auf die Vielfalt der Mentalitäten und Lebensstile, auf die Weltoffenheit und auf das fruchtbare Miteinander der verschiedenen Nationalitäten und Kulturen ist Zürich stolz.

Um 8:07 Uhr besteige ich im Untergeschoss des Hauptbahnhofes Zürich auf Gleis 41/42 die S9 Richtung Schaffhausen.

Etwas mehr als eine halbe Stunde nach der Abfahrt passiert der Zug die Eisenbahnbrücke Eglisau. Das Wahrzeichen des Rheinstädtchens gehört zu den bedeutendsten Eisenbahnbrücken im Schweizer Bahnnetz. Die 457 Meter lange und 50 Meter hohe eiserne Fachwerkbrücke erstreckt sich über neun schlanke Kalksteinbögen zu beiden Talseiten. Sie wurde zwischen 1895 und 1897 von der damaligen Schweizer Nordostbahn erbaut. Die weitere Strecke führt eine gewisse Zeit durch Deutschland und bedient dort die Bahnhöfe Lottstetten und Jestetten. Wieder zurück in der Schweiz, bietet sich kurz vor Neuhausen bei Schaffhausen in Fahrtrichtung rechts ein einzigartiges Naturschauspiel. Zum Glück habe ich für meinen Sitzplatz die richtige Seite des Zuges gewählt. Hier stürzt nämlich der größte Wasserfall Europas in die Tiefe. Der 23 Meter hohe und 150 Meter breite Rheinfall ist ein Muss für jeden Schweiz-Besucher.

Kurz entschlossen verlasse ich an der neuen Haltestelle Neuhausen Rheinfall den Zug. Ein Fahrstuhl bringt mich direkt auf das Niveau des unteren Beckens. Auf der anderen Rheinseite thront Schloss Laufen über dem Wasserfall. Mit dem Schiff kann man eine spektakuläre Fahrt vorbei an Schlössern, durch das mächtige Rheinbecken und sogar bis zum imposanten Felsen mitten im Wasserfall unternehmen. Nachdem ich mir alles angesehen habe, bringt mich der Lift zurück zur Haltestelle, von der aus zweimal in der Stunde eine Verbindung nach Schaffhausen besteht.

Beste Aussichten dank Panoramafenster

Ab jetzt werde ich, bis ich in St.Gallen ankomme, immer mit der Regionalbahn Thurbo unterwegs sein. Die Panoramafenster der Thurbo-Züge laden ein zur gemütlichen Entdeckungsfahrt mit großartigen Aussichten. Kaum liegen die letzten Häuser Schaffhausens zurück, kann ich durch diese Panoramascheiben die idyllische Landschaft genießen. Schon bevor ich Stein am Rhein erreiche, sehe ich die Burg Hohenklingen, das Wahrzeichen hoch über dem Ort. Inzwischen sitze ich übrigens in Fahrtrichtung links, da die Schönheiten des Rheins und der Uferlandschaft von hier besonders gut zu sehen sind. Die mittelalterliche Festungsanlage aus dem Jahr 1200 ist eng mit der Geschichte des idyllischen Rhein-Städtchens und des Klosters St. Georgen verknüpft.

[...] Wie die Reise weitergeht von Schaffhausen über Diessenhofen - Stein am Rhein - Steckborn - Kreuzlingen - Romanshorn nach St. Gallen lesen Sie im Bodensee Magazin Spezial "Schweiz" 2017 ab Seite 12.

Zur Magazinbestellung

Leseprobe Rubrik: St.Gallen-Bodensee

St.Gallen-Bodensee

Paradies zwischen See und Säntis

Eine Wanderung mit Sicht auf den Bodensee, eine rasante Velofahrt  über Stock und Stein oder ein gemütlicher Spaziergang  entlang mediterraner Uferpromenaden: Die Region St.Gallen-  Bodensee bietet zahlreiche attraktive Ausflugsmöglichkeiten.  Und das nicht nur im Sommer. 

Die Ostschweiz ist als Wanderparadies bekannt. Und das kommt nicht von ungefähr. Die Zahl an Routen und Wegen ist schier unerschöpflich. Wer es gemütlich mag, für den eignen  sich vor allem die Wege entlang des idyllischen Bodenseeufers. Besonders beliebt ist  dabei der Spaziergang entlang der Rorschacher Seeuferpromenade. Vom Zentrum aus,  wo es unter anderem stattliche Bürgerhäuser zu besichtigen gibt, können Besucherinnen  und Besucher bis zur historischen Badhütte flanieren, einem einzigartigen Bauwerk aus  dem Jahre 1924, das über eine kleine Brücke zu erreichen ist. Wird es im Sommer zu  heiss, sorgt ein Sprung in den See oder eine Schifffahrt für Abkühlung.

Wer das Wandern nicht mit Schwimmen, sondern mit einer Gaumenfreude verbinden  möchte, dem empfiehlt sich der Weinwanderweg. Die dreieinhalb Kilometer lange Route  schlängelt sich durch die Bernecker Rebberge und bietet nicht nur prächtige Ausblicke,  sie ist auch lehrreich: Unterwegs erfahren Wanderer alles Wissenswerte über die Reben  und die Arbeit in den Rebbergen […]

Ein Besuch lohnt sich auch im Winter. Denn in der kalten Jahreszeit verwandelt sich die  Region St.Gallen-Bodensee in eine wahre Märchenlandschaft – verschneite Hügel, klare  Luft, entspannende Stille. Dieses Winterwunderland kann gut zu Fuss erforscht werden:  Es gibt diverse Routen für Schneeschuhläufer und Winterwanderer. Und mit ein bisschen  Glück scheint auch die Sonne. […]

Erstklassige Gastronomie im ersten Stock

Berühmt sind die sogenannten Erststockbeizli in der St.Galler Altstadt.  Der „Schwarze Adler“, das „Goldene Schäfli“ oder das „Bäumli“. Urchige,  kleine Restaurants im ersten Stock historischer Gebäude. Mit  schrägen Böden, Holzwänden und niedrigen Decken. Seit Beginn des  19. Jahrhunderts laden die traditionellen Beizli zum Genießen und  Verweilen ein und begeistern Gäste und Einheimische gleichermaßen mit ihrem Ambiente, liebevoll gestalteten Speisekarten und der Ur-  St.Galler Gastronomie. Auf den Tisch kommt auch oft ein Bier. Und  zwar eines der ältesten Brauerei der Schweiz: ein „Schützengarten“.  Neben diesem Traditionsunternehmen gibt es in der Region zahlreiche  kleinere Brauereien. Und bereits auf dem St.Galler Klosterplan, der frühesten  erhaltenen Darstellung eines Klosterbezirks aus dem Mittelalter,  sind drei Brauereien eingezeichnet. St.Gallen ist also nicht nur Wurststadt,  sondern auch Bierstadt. Und in einer solchen gibt es natürlich  auch Bier-Führungen. Teilnehmer lernen dabei nicht nur bierige Fakten und Anekdoten kennen, sondern können auch lokales Bier degustieren.

[...] Lesen Sie mehr über St.Gallen-Bodensee im Bodensee Magazin Spezial "Schweiz" 2017 ab Seite 52.

Zur Magazinbestellung

© 2010-2013 Labhard Verlag Konstanz/Bodensee | Design: SMD | Kontakt | Impressum | Sitemap
Verlagsthemen: Bodensee | Oberschwaben | Sachsen | Wirtschaft | Garten