News Wirtschaftsmagazin Bodensee
4. Bodensee Finanzforum am 8. Mai 2012 in Friedrichshafen
Tipps und Tricks für den Mittelstand
Neben innovativen Ideen, Mut und Ausdauer braucht der erfolgreiche Unternehmer vor allem aber eines: Kapital. Doch welche Finanzierungsform zu welcher Zeit und mit welchem Kapital(geber) bringt das eigene Unternehmen auf Wachstumskurs? Antworten darauf gibt die eintägige Konferenz „4. Bodensee Finanzforum" am 8. Mai 2012 im Kongresszentrum der Messe Friedrichshafen. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählen Impulsvorträge von Michael Näf, Geschäftsführer der Doodle AG und Erfinder der weltweit führenden Online-Plattform für Terminkoordination sowie Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft und des europäischen Mittelstandsdachverbands (CEA-PME).
Bereits zum 4. Mal schafft das „Bodensee Finanzforum“ Transparenz und Aufklärung bei Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung. Besonderes Merkmal der eintägigen Konferenz ist die Vernetzung des Mittelstands in der Vierländerregion Bodensee. Nach dem Start vor drei Jahren hat sich das Forum als grenzübergreifender Erfahrungsaustausch von Unternehmer zu Unternehmer in Sachen Finanzierung etabliert und gastiert diesmal in Friedrichshafen. Auch in diesem Jahr stehen Praxisberichte von Unternehmern und Finanzierungsspezialisten im Vordergrund. Schwerpunktthemen diesmal sind unter anderem Unternehmensexpansion mit Eigenkapitalbeteiligungen, Internationalisierung sowie Fremdkapitalfinanzierung.
Basel III: Kommen Unternehmen noch an Kredite?
Zentral behandelt werden die Folgen der ab 2013 in Kraft tretenden Basel III-Regelung für die Unternehmensfinanzierung. Mit Basel III müssen Banken strengere Eigenkapital- und Liquiditätsregeln erfüllen, so dass sich Kreditvergaben für Unternehmen zwangsläufig verteuern werden und alternative Finanzierungswege an Bedeutung gewinnen. Eine dieser Optionen bietet die Finanzierung mit Mezzanine, eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital, die u.a. eine Verbesserung der Bilanzstruktur und damit Bonität ermöglicht. Weitere Aspekte werden im Rahmen eines Workshops durch Finanzierungsexperten gemeinsam mit einem Unternehmer, der Mezzanine-Kapital in Anspruch genommen hat, vorgestellt. Die Sparkasse Bodensee sieht den Änderungen durch Basel III entspannt entgegen: „Die Entwicklung der Unternehmen in der Region zeigt sich auch zu Beginn dieses Jahres stabil, gerade weil diese äußerst innovativ sind. Mit maßgeschneiderten Finanzierungsangeboten stehen wir dem Mittelstand auch unter Einbindung der attraktiven öffentlichen Fördermittel zur Seite. Das lassen wir uns auch nicht durch Basel III nehmen!", sagt Christoph Müller, Mitglied des Vorstandes.
Hobby zum Produkt machen – ein Pionier und Global Player berichtet
Über seine Erfahrungen als Unternehmer und Pionier in einem neuen Markt berichtet Michael Näf, Geschäftsführer der Züricher Firma Doodle. Mit dem gleichnamigen Online-Terminplaner mit weltweit über zehn Millionen Nutzern gehört Doodle zu den Top Ten der größten Websites der Schweiz. Die geniale Idee für einen webbasierten Terminplaner hatte Näf während einer mühsamen Terminkoordination in seinem persönlichen Umfeld. Der ETH-Dozent betrieb den Dienst anfangs als Hobby. Wegen des enormen Erfolgs gründete er zusammen mit Paul Sevinç die heutige Firma.
Mut machen, Wissenslücken schließen
Organisatoren der branchenübergreifenden Konferenz sind die Bodensee Standort Marketing GmbH (BSM) sowie das Unternehmernetzwerk für Lebenswissenschaften BioLAGO. „Wir wollen Erfolgsgeschichten aufzeigen, wie Wachstum im Mittelstand finanziert werden kann und damit auch jungen Firmen Mut machen“, erklärt BioLAGO-Finanzvorstand und Geschäftsführer der GATC Biotech AG, Peter Pohl. „Bei der Umsetzung von Ideen in Produkte ist der Bodensee weltweit spitze, jedoch braucht die Umsetzung stets eine finanzielle Basis“, ergänzt Thorsten Leupold, Geschäftsführer der BSM. Unterstützt wird das Finanzforum durch mehrere wirtschaftsfördernde Institutionen rund um den Bodensee, darunter die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB). „Die zahlreichen, bundesweit angebotenen Förder- und Finanzierungswege sind vielen Unternehmern nicht bekannt. Hier verschafft das Finanzforum Aufklärung“, so WFB-Geschäftsführer Benedikt Otte. An der Themenentwicklung für die diesjährige Konferenz waren auch Unternehmer aus der Bodenseeregion beteiligt, so auch Jan Bauer, Geschäftsführer der Seitenbau GmbH: „Finanzierung ist stets Trends und Moden unterlegen, die man nicht permanent mitverfolgen kann. Das Finanzforum bringt einen auf den neuesten Stand“. (Foto: Bodensee Finanzforum)
Weitere Infos und Anmeldung: www.bodensee-finanzforum.net
airberlin baut Flugprogramm ab Friedrichshafen aus
airberlin verstärkt kurzfristig die Präsenz am Bodensee Airport Friedrichshafen aufgrund der positiven Nachfrage. Ab sofort ist ein zusätzlicher Flug pro Woche von Friedrichshafen nach Mallorca jeden Mittwoch buchbar. Somit fliegt airberlin viermal wöchentlich jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag ins Drehkreuz Palma de Mallorca. Zum Einsatz kommen modernste Fluggeräte vom Typ Boeing 737-800 mit 186 Sitzplätzen und Airbus A320 mit 174 Sitzplätzen. Durch den vor kurzem erfolgten Beitritt der airberlin zur Allianz oneworld® begrüßt der Bodensee Airport zudem ein weiteres weltweites Luftfahrt-Bündnis.
Neue Destinationen mit airberlin 2012
Zum ersten Mal
überhaupt wird Ibiza jeden Samstag nonstop mit einer 144-sitzigen Boeing
737-700 angeflogen. Der Erstflug auf die beliebte Insel im Mittelmeer
hebt am Samstag, den 12. Mai vom Bodensee Airport ab. Ebenfalls neu ab
Friedrichshafen ist Antalya jeden Montag und Donnerstag mit airberlin
Turkey. Flugprogramm mehr als verdoppelt. Mit den neuen und zusätzlichen
Flügen nach Ibiza, Mallorca und Antalya bietet airberlin im Sommer 2012
mehr als doppelt so viele Flüge vom Bodensee Airport an wie im Jahr
zuvor (drei wöchentliche Flüge 2011). Somit sind im Sommer 2012 mehr als
65.000 Sitzplätze ab Friedrichshafen mit airberlin im Reisebüro, am
Flughafen und auf airberlin.com buchbar. Zitat Hans Weiss,
Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Wir begrüßen das
erweiterte Engagement von airberlin, das die Beliebtheit des Angebots am
Bodensee Airport unterstreicht.“ (Foto: Bodensee Airport Friedrichshafen)
Weitere Infos unter: wwwfly-away.de
Bodensee Standort Marketing GmbH präsentiert sich in Cannes
Messestand generiert neue Investorenkontakte
Alles dreht sich um den Bodensee – im wahrsten Sinne des Wortes: ein Globus mit Bodensee-Panorama zog viele Blicke zur Vierländerregion Bodensee auf der MIPIM (Marché International des Professionnels de l'Immobilier). Auf der weltweit führenden Immobilienmesse in Cannes präsentierte die Bodensee Standort Marketing GmbH (BSM) die Region erstmals mit einem eigenen Stand im Deutschen Pavillon potentiellen Investoren aus aller Welt. Dabei wurde zum ersten Mal der englische Film zur Vierländerregion Bodensee gezeigt und die neuen Investoren-Informationsbroschüren überreicht.
Die Top-Themen in den Gesprächen mit Messekontakten waren Cluster, Investorenansprache und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. „Die Vierländerregion Bodensee punktet vor allem durch ihre Vielfalt: vier Länder, eine hervorragend entwickelte Struktur an Unternehmensnetzwerken (Cluster) und unsere Bildungslandschaft mit 29 Hochschulen sowie unsere große Erfahrung bei der grenzüberschreitenden Kooperation beeindrucken potentielle Investoren,“ zog Thorsten Leupold, Geschäftsführer der BSM, Bilanz. Besonders erfreut sind die Gesprächspartner über die Vielfalt des Angebots – von kleinen Flächen bis zu größeren Gewerbegebieten und von einzelnen Büros bis ganzen Fabrikhallen ist in den vier Ländern rund um den See alles vertreten und kann vermittelt werden.
In diesem Jahr ist die BSM zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand auf der MIPIM vertreten. Die Prokuristin und Projektleiterin für Investorenservice und Standortmarketing Bettina Kühn-Kräußlich ist hoch zufrieden mit dem Stand im Deutschen Pavillon – dem Gastland in diesem Jahr. „Unser Bodensee-Panorama-Globus ist ein echter Hingucker. Darüber kommt man mit neuen Kontakten schnell ins Gespräch – und bestehende Kontakte sind neugierig, welche weiteren Innovationen unser Standort Vierländerregion Bodensee zu bieten hat,“ so Kühn-Kräußlich. Sie stellte die Vierländerregion Bodensee in einer Präsentation dem internationalen Fachpublikum vor. Rechtzeitig zur MIPIM wurde der englische Film zur Regionenmarke fertig und dem internationalen Publikum präsentiert: er fand eine begeisterte Resonanz. Eine weitere Premiere zur Vermarktung der Region gab es direkt am Stand: die Besucher konnten dort die ebenfalls neu erschienenen Investoren-Informationsbroschüren zur Vierländerregion Bodensee in Deutsch und Englisch mitnehmen.
Das Motto der MIPIM ist 2012 „Building Global Opportunities“, das sich auch in den geführten Gesprächen niederschlug. Die Interessenten am Wirtschaftsstandort Vierländerregion Bodensee waren noch internationaler. „Die Messe hat sich auf jeden Fall gelohnt – wir buchen schon jetzt für das kommende Jahr. Für uns ist die MIPIM sehr wichtig, um Investoren, Projektentwickler sowie Vorstände und Geschäftsführer von Immobilienunternehmen aus aller Welt anzusprechen und für unsere Region zu werben – hier kommen sie alle für einige Tage im Jahr zusammen. Die Messe gibt außerdem wichtige Impulse und einen Überblick über die Trends in der Immobilienwirtschaft,“ so Leupold.
Auf der MIPIM waren in diesem Jahr 1833 Aussteller aus 90 Ländern vertreten. Über 18 000 Besucher aus der ganzen Welt kamen, um sich über das globale Immobilienangebot und Investitionsmöglichkeiten zu informieren. Die Bodensee Standort Marketing GmbH berät als überregionale Wirtschaftsförderung seit über zehn Jahren zum Wirtschaftsstandort Vierländerregion Bodensee.(Foto: BSM)
Weitere Informationen: www.bodensee-standortmarketing.com
4. Unternehmerforum Radolfzell
Die “Kunden-Begeisterungs-Strategie”
Mehr unternehmerischen Erfolg erzielen mit der „Kunden-Begeisterungs-Strategie“ - unter dieser Überschrift lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Radolfzell am 19. April 2012 zum 4. Unternehmerforum Radolfzell Geschäftsleute und Entscheider aus den ortsansässigen Betrieben ins Milchwerk ein. Die Gäste erwartet ab 19 Uhr ein spannendes Abendprogramm mit „Service-Macher“ Bernd Reutemann.
Mit Humor und Lebensfreude animiert der geschäftsführende Gesellschafter der Mindness Hotels und Eigentümer von Mindness Consult auf unterhaltsame Weise, neue Wege zu gehen und mit begeisterten Kunden und Mitarbeitern den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Bernd Reutemann wurde bereits mehrfach mit seinem Hotel zum Dienstleister des Jahres gewählt und erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen im Bereich Service- und Qualitätsmanagement.
Aber nicht nur Hoteliers holen sich Anregungen von dem kreativen Unternehmer, immer mehr Dienstleistungsunternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche, Handelsunternehmen und auch Verwaltungen greifen gerne auf die Idee und Strategien des „Service-Machers“ zurück.
Die Gäste erwartet ein spannender, kreativer und unterhaltsamer Abend, der für Gesprächsstoff sorgen und jede Menge Raum für einen Gedankenaustausch beim anschließenden „Dialog im Foyer“ bieten wird.
Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre erwartet Wirtschaftsförderer Daniel Seefelder für 2012 eine ähnlich gute Resonanz. Er möchte auch mit dem 4. Unternehmerforum Radolfzell am 19. April 2012 ab 19 Uhr zum Dialog einladen und für Entscheider aus Radolfzeller Unternehmen und Betrieben eine Plattform schaffen. „Wir bringen die Menschen zusammen.“ sagt Seefelder, „Das Radolfzeller Unternehmerforum ist hierfür eine hervorragende Gelegenheit.“ (Foto: Bernd Reutemann)
Anmeldung bis zum 10. April 2012 unter Tel.: 07732/81-106 oder per Mail wirtschaftsfoerdung@radolfzell.de. Weitere Infos unter www.radolfzell.de
Informationen zum Referent www.bernd-reutemann.de
Bunter Markenstart der Vierländerregion Bodensee im Landkreis Sigmaringen
Als erste Teilregion der Vierländerregion Bodensee hat der Landkreis Sigmaringen mit einer Ballonaktion die Regionenmarke Vierländerregion Bodensee gestartet. In Mengen-Ennetach erfuhren Interessenten aus dem Landkreis außerdem alles rund um die Anwendungsmöglichkeiten der Regionenmarke in Organisationen und Unternehmen im Landkreis Sigmaringen.
Nach dem Markenstart der Vierländerregion Bodensee im September vergangenen Jahres stellt sich die Regionenmarke nun vor Ort in den Teilregionen vor. Landrat Dirk Gaerte freute sich, dass die Premiere dieser teilregionalen Veranstaltung im Landkreis Sigmaringen stattfand. „Mit der Regionenmarke „Vierländerregion Bodensee“ stellen wir allen Interessierten ein starkes Instrument zur Verfügung. Es verkörpert die Stärke und die Einheit der gesamten Region und hat zugleich zum Ziel, uns als attraktiven Wirtschaftsstandort gegenüber den Ballungsräumen zu positionieren. Im Landkreis Sigmaringen nutzen viele Unternehmen bei der Anwerbung von Fachkräften schon lange das positive Image des Begriffes "Bodensee". Dieses hilft beispielsweise in Anzeigen oder bei Bewerbungs-Gesprächen. Mit der Regionenmarke kann dies nun auch optisch und mit einem starken Konzept im Hintergrund entsprechend umgesetzt werden,“ bewertete Landrat Dirk Gaerte den Start der Regionenmarke im Landkreis Sigmaringen.
Frank Hämmerle, Landrat des Landkreises Konstanz und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bodensee Standort Marketing GmbH (BSM), und Thorsten Leupold, Geschäftsführer der BSM zogen eine positive Bilanz der Premierenveranstaltung. „Je mehr Anwender die Regionenmarke Vierländerregion Bodensee benutzen, desto mehr werden wir als Einheit nach außen und innen wahrgenommen. Im Standortwettbewerb ist dies von unschätzbarem Wert – wir treten als Vierländerregion auf und damit vom Gewicht her gleichwertig zu anderen Regionen. Mit der Regionenmarke sprechen wir auf Augenhöhe mit,“ begeisterte sich Hämmerle.
„Wir werben nicht nur mit dem, was uns verbindet (der Bodensee und die wunderbare Landschaft), sondern auch mit den Besonderheiten unserer Teilregionen. Der Landkreis Sigmaringen ist der starke Norden unserer Region und bietet neben günstigen Gewerbe- und Industrieflächen auch hervorragenden Bedingungen für den Zuzug von qualifizierten Fachkräften: Top Unternehmen vor Ort, erschwingliche Bauplätze, ein breites Kultur- und Sportangebot sowie ein großes Angebot an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen,“ stellte Leupold die Vorzüge des Landkreises Sigmaringen in der Veranstaltung heraus.
Dr. Bernhard Kräußlich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft Landkreis Sigmaringen mbH, hofft auf viele neue Anwender der Regionenmarke im Landkreis Sigmaringen. „Von einer kleinen Pension bis zu einem großen Unternehmen – jeder ist herzlich eingeladen, die Regionenmarke zu verwenden. Die Lizenzverträge bieten Nutzungsformen, die individuell angepasst werden können. Wir freuen uns auf viele neue Nutzer im Landkreis Sigmaringen,“ so Kräußlich. Bislang wurden im Landkreis Sigmaringen 14 Lizenzen vergeben, direkt nach der Veranstaltung gab es bereits 10 weitere Neu-Abschlüsse.
In den nächsten Monaten präsentiert sich die Regionenmarke Vierländerregion Bodensee in den weiteren Teilregionen der Bodenseeregion. Folgende Termine sind schon geplant:
23.05.2012 in Lindau, 19.07.2012 in Konstanz – die weiteren Termine sind noch in Abstimmung. Bei den Veranstaltungen informiert die BSM gemeinsam mit den Partnern vor Ort über die gemeinsame Marketing- und Kommunikationsoffensive für die Vierländerregion Bodensee und die konkreten Anwendungsmöglichkeiten.
(Foto: BSM)
Weitere Informationen: www.vierlaenderregion.com
10 Jahre Envisat – Satellitentechnologie vom Bodensee im Dienste von Umwelt und Klima
Seit 10 Jahren umrundet Envisat, der größte und leistungsfähigste Umweltsatellit Europas unsere Erde. Der von Astrium gebaute Satellit liefert unter anderem Daten zu Atmosphäre, Emissionen und Treibhausgasen und trägt somit einen entscheidenden Beitrag zu Fragestellungen der zukünftigen Klimaszenarien bei. Prof. Dr. Ing. Rudolf Benz, Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart und Obmann des DGLR Fachausschusses für Satelliten und Raumsonden, referiert am 13. März um 18.30 Uhr im Dornier Museum über Envisat und seine Dienste für Umwelt und Klima.
Ein Jahrzehnt Envisat im Orbit - Zeit um eine Bilanz zu ziehen: Prof. Dr. Rudolf Benz hat als Programmleiter Erdbeobachtung beim Raumfahrtunternehmen Astrium die Entwicklung von Envisat entscheidend mitgestaltet und viele Erfahrungen beim Management dieses großen Projekts gesammelt. Heute gibt er sein Wissen als Honorarprofessor an der Universität Stuttgart im Bereich Raumfahrtsysteme weiter und wird in einem spannenden, abwechslungsreichen, mit vielen Bildern gespickten Vortrag im Dornier Museum in Friedrichshafen Envisat vorstellen und die Nutzenstiftung moderner satellitengestützter Fernerkundung erläutern. (Foto: Dornier Museum)
Weitere Informationen unter: www.dorniermuseum.de
Sustainable Corporate Responsibility (SCR) - Grundlage eines nachhaltigen Executive MBA (EMBA)
Viele Unternehmen standen im Jahr 2011 unter dem Eindruck von zwei schwerwiegenden Krisen: der von Fukushima und der weltweiten Finanzkrise. Erstere hat eine ganze Industriebranche, nämlich die der Kernenergie, lahm gelegt und letztere bedroht überhaupt die Zukunft der Weltwirtschaft. Immer mehr Unternehmen stellen sich daher die Frage, ob und inwieweit sie angesichts der globalen Herausforderungen ihrer Verantwortung überhaupt noch gerecht werden. Eine Beantwortung dieser Frage, hängt allerdings davon ab, was sie unter unternehmerischer Verantwortung (corporate responsibility) verstehen und wie sie mit ethischen und ökologischen Problemen umgehen sollen.
In der Vergangenheit haben Universitäten und Business Schools, an denen viele heutige Führungskräfte ihr MBA erworben haben, diese Fragen eher vernachlässigt. Immer mehr Studenten beklagen daher zunehmend, dass die angebotenen Studiengänge zur Wirtschaft immer noch alte Modelle über die „Effizienz der Märkte“ vermitteln, die offensichtlich in der heutigen Finanzkrise versagt haben. Sie hätten keine Antworten auf die Krise und kreisten nur um sich selbst („autistische Ökonomie“). Man müsse daher den „Mythos vom effizienten homo oeconomicus zertrümmern“. So wurde kurzerhand ein „Arbeitskreis postautistische Ökonomie“ gegründet. Langsam kehrt also ein Umdenken ein.
Die „School of Management and Law“ an der ZHAW (Zurich University for Applied Sciences) in Winterthur hat ihr neues Programm eines „International Executive MBA“, das im Frühjahr 2012 startet, genau auf solche Problemstellungen ausgerichtet. Jedes Unternehmen hat demnach eine dreifache Verantwortung wahrzunehmen, nämlich seine Aktivitäten ökologisch und sozial verträglich zu entfalten, ohne deshalb seinen ökonomischen Auftrag zur Profitabilität zu vernachlässigen.
Die überall gefordert Corporate Social Responsibility ist demzufolge nur eine Dimension der unternehmerischen Verantwortung. Erst wenn alle drei Dimensionen gleichwertig beachtet werden, kann man von nachhaltiger Verantwortung (Sustainable Corporate Responsibilty) sprechen. Folglich wirtschaftet ein Unternehmen dann nachhaltig, wenn es erstens gut mit all seinen Stakeholdern auskommt, das ist die soziale Verantwortung, wenn es zweitens sinnvolle Produkte anbietet und umweltverträgliche Produktionsweisen verfolgt, das ist seine ökologische Verantwortung, und schliesslich drittens, knappe Ressourcen möglichst effizient und profitabel einsetzt, das ist die ökonomische Verantwortung.
Am Beispiel des japanischen Energieversorgers Tepco soll der Zusammenhang erläutert werden. Diese Firma hat vor Jahrzehnten die Kernkraftwerke in Fukushima gebaut und seitdem betrieben. Jahrzehntelang hat die Firma ihre ökonomische Verantwortung hervorragend wahrgenommen und sehr profitabel gewirtschaftet. Sie hat mit gewissen Stakeholdern ein gutes Auskommen gepflegt – so gut, daß diese Sicherheitsmängel in den Kernkraftwerken nicht weiter beanstandeten. Politiker wie Aufsichtsbehörden haben daher mehr als ein Auge zugedrückt, wenn bei AKWs von TEPCO wieder einmal das Kühlsystem Risse aufwies oder Schweißnähte brüchig waren. Das hat zwar die Profitabilität erhöht, aber die ökologischen und sozialen Risiken erheblich vergrößert. Nach Einfall des Tsunamis im März 2011 wurden ganze Ökosysteme aufgrund radioaktiver Verseuchung unwiederbringlich zerstört und Tausende von Anwohnern verloren ihre Heimat. Heute rechnet Tepco mit Schadenersatzzahlun-gen von über 45 Milliarden Euro, also eine Summe, die die Gewinne der Firma von mehr als zwei Jahrzehnten mit einem Schlag wieder zunichte gemacht hat.
Man kann also festhalten, die Firma Tepco hatte zwar hocheffizient und kurzfristig sehr profitabel gearbeitet, gerade weil sie ihre soziale und ökologische Verantwortung mehr als ver-nachlässigt hatte. Langfristig jedoch hat sie ihre ökonomischen Werte vernichtet, eben weil sie gerade keine soziale und ökologische Verantwortung wahrgenommen hatte. Wie dieses Beispiel zeigt, gelingt nachhaltiges Wirtschaften nur dann, wenn Verantwortung ganzheitlich wahrgenommen wird, sprich: das Unternehmen seine Aktivitäten nicht nur ökonomisch, sondern jederzeit in gleichem Masse auch sozial und ökologisch verantwortet.
Das Winterthurer Modell zur „Sustainable Corporate Responsibility“ gibt Hinweise, wie Verantwortung konkret wahrgenommen werden kann: Alle Folgen einer unternehmerischen Aktivität müssen im Hinblick auf ihren Nutzen und Schaden beurteilt und vor einer Instanz gerechtfertigt werden. Dazu müssen die Massstäbe zur Beurteilung der Folgen klar definiert werden. Beurteilende Instanzen können geltende Gesetze sein, aber auch die vom Unternehmen hochgehaltenen Werte (corporate values), sodann die Wertvorstellungen, die die einzelnen Stakeholder haben. Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten oder unterschiedliche Nicht-regierungsorganisationen, sie alle halten unterschiedliche Werte hoch, klagen also jeweils andere Schäden ein, die ein Unternehmen verursacht hat. Im Falle der Katastrophe von Fukushima ist Tepco vor allem mit den Ansprüchen der Anwohner konfrontiert. Diese mussten ihre Eigenheime für immer verlassen und klagen daher auf Schadenersatz. Die soziale Verantwortung von Tepco hätte darin bestanden, die Anwohner wesentlich geringeren Risiken auszusetzen, also erhöhte Sorgfalt bei der Risikovorsorge ihrer Kernkraftwerke walten zu lassen. Jetzt kann sie den Geschädigten allenfalls einen adäquaten Ersatz für ihr verlorenes Haus leisten. Den Verlust ihrer Heimat können sie nicht erstatten. Noch schwieriger wird es für diese Firma ökologische Verantwortung wahrzunehmen. Da die radioaktive Sperrzone auf Jahrhunderte hinaus für unbewohnbar erklärt werden dürfte. Wie soll hier noch ein Ausgleich erfolgen? Vielleicht indem Tepco unbelastete Regionen wieder aufforstet oder sich besonders für den Artenschutz einsetzt, um wenigstens für einen kleinen Ausgleich der irreversiblen Schäden zu sorgen.
Prof. Dr. Mathias Schüz ist Professor für International Business mit Forschungsschwerpunkt „Sustainable Corporate Responsibility“ an der „School of Management and Law“ innerhalb der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (www.sml.zhaw.ch) in Winterthur, Schweiz.
Thomas Cook baut Ferienprogramm am Bodensee-Airport aus
Der Reiseveranstalter Thomas Cook AG (Thomas Cook, Neckermann Reisen, ÖGER TOURS, BUCHER, Air Marin) wird 14 wöchentliche Abflüge nach Spanien, Griechenland, Tunesien und in die Türkei ab 28. März 2012 vom Bodensee-Airport anbieten. Hamburg Airways stationiert dazu ein Flugzeug in Friedrichshafen und wird mit zwölf wöchentlichen Abflügen den Hauptteil davon durchführen.
Je einmal pro Woche können Passagiere mit der deutschen Fluggesellschaft nach Fuerteventura und Gran Canaria auf den Kanarischen Inseln reisen. Eine deutliche Aufwertung erfährt Griechenland, wo neben Rhodos neu die Urlausinsel Kos einmal wöchentlich angeflogen wird. Kreta mit dem Zielflughafen Heraklion wird gar an zwei Flugtagen in der Woche angeboten. Zudem stehen fünf wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca im Flugplan.
„Die gute Zusammenarbeit mit Thomas Cook führt zu neuen touristischen Zielen und Frequenzen. Mit Hamburg Airways haben wir einen zuverlässigen Partner für das Flugprogramm gefunden, der zusätzlich seine Wartungsbasis nach Friedrichshafen verlegt hat, “ freut sich Hans Weiss, Geschäftsführer des Flughafen Friedrichshafen. „Das Engagement unterstreicht die Bedeutung des Bodensee-Airports im touristischen Segment, “ so Weiss weiter.
Nach einem Jahr Pause kehrt Tunisair mit Flügen nach Enfidha am Golf von Hammamet an den Bodensee-Airport zurück. Tailwind als neue Fluggesellschaft auf der Strecke nach Antalya rundet das Sommerprogramm von Thomas Cook ab. „Friedrichshafen ist ein wichtiger Abflughafen für Urlauber, die aus dem südlichen Baden Württemberg und Bayern sowie aus Österreich und der Schweiz in die Ferien starten“, betont Hans Jürgen Klein, Leiter Kapazitäts- und Yieldmanagement der Thomas Cook AG. „Deshalb haben wir unser Flugangebot ab Friedrichshafen für den kommenden Sommer ausgebaut.“
„Der Standort Friedrichshafen liegt uns sehr am Herzen. Da wir hier die Hamburg International Technik (HIT) betreiben, konnten wir in der Region unter anderem auch in Arbeitsplätze investieren. Mit der Aufnahme von Friedrichshafen in unser Streckennetz können wir die erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen nun mit den planmäßigen Diensten der Hamburg Airways verknüpfen, “ erklärte Christoph von Saldern, Geschäftsführer Hamburg Airways. Der Bodensee-Airport Friedrichshafen etabliert sich damit im touristischen Reisesegment. Nach rund 60.000 Passagieren mit Germania letzten Sommer rechnet der Flughafen für kommenden Sommer mit über 80.000 Passagieren alleine mit Hamburg Airways.
Ebenfalls neu nach Antalya fliegt airberlin Turkey zweimal pro Woche, wodurch die türkische Riviera mindestens einmal täglich und insgesamt achtmal pro Woche von Friedrichshafen angeflogen wird. Genauso oft starten Flüge vom Bodensee-Airport auf die beliebte Ferieninsel Mallorca.
Mit der neuen Nonstopverbindung von airberlin nach Ibiza hat Friedrichshafen alle drei Balearischen Inseln im Programm, Intersky fliegt jeden Sonntag nach Menorca. Zudem steuert InterSky einmal pro Woche Pula, Split und Zadar in Kroatien an und fliegt ebenso oft nach Italien, mittwochs und samstags nach Elba sowie am Sonntag nach Olbia auf Sardinien. Zusätzlich sind bei Condor weltweite Ferienflüge mit Lufthansazubringer via Frankfurt buchbar, weitere Ferienziele sind mit Lufthansa und Star Alliance über Frankfurt, mit airberlin über Palma de Mallorca und mit germanwings über Köln/Bonn zu erreichen.
Zusammenfassend sind im Sommer 2012 wöchentlich 31 Direktflüge (vgl. Vorjahr: 26 Flüge) zu Feriendestinationen ab Friedrichshafen buchbar: Zwölf mit Hamburg Airways, sieben mit InterSky, sechs mit airberlin, je zwei mit SunExpress und Sky Airlines sowie je ein wöchentlicher Abflug mit Tailwind und Tunisair. (Foto: Flughafen Friedrichshafen GmbH)
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2,2 Millionen Fahrgäste an Bord der Weißen Flotte
Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) hat ihre Saison Ende Oktober abgeschlossen. Rund 2,2 Millionen Fahrgäste waren in den ersten zehn Monaten des Jahres an Bord, etwa sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz konnte um etwa acht Prozent gesteigert werden.
„Mit der Schifffahrtssaison 2011 sind wir sehr zufrieden", erklärt Jörg Handreke, Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH. Und sagt weiter: „Wir hatten deutlich mehr Fahrgäste an Bord als im verregneten Vorjahr." Der Umsatz konnte um etwa acht Prozent gesteigert werden. Das Geschäft durch den Kursverkehr, dem größten Umsatzträger der BSB, stieg Dank des guten Wetters und verstärkter Marketingmaßnahmen um sieben Prozent. Die Bodenseefähre Friedrichshafen - Romanshorn zeigte durch den Konjunkturaufschwung und nicht zuletzt durch den starken Schweizer Franken ebenfalls einen deutlichen Zuwachs um zwölf Prozent. Im Charterverkehr konnte der Umsatz um 22 Prozent gesteigert werden.
„Die größten Highlights in dieser Saison waren die Flottensternfahrt nach Friedrichshafen, die Feuerwerksfahrten und die Fahrten zu den Bregenzer Festspielen", berichtet Stefan Ballier, Ge-schäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH. Etwa 11.000 Gäste sind mit dem Shuttle von Lindau und mit der „Graf Zeppelin" ab verschiedenen Häfen zur Seebühne gefahren. Der Radtou-rismus erlebte wiederum einen Aufschwung: über 126.000 Fahrradfahrer nutzten die BSB-Schiffe als Transfer.
Auch im Winter wird in der Reederei viel gearbeitet. Einige große Schiffe wie die „Graf Zeppelin", die „Königin Katharina" und die Motorfähre Euregia werden bei Landrevisionen, zum Großteil in der BSB-eigenen Werft in Friedrichshafen, auf Vordermann gebracht. Die handwerklich geschul-ten BSB-Mitarbeiter bringen derzeit auch alle anderen Schiffe wieder in Top-Form, sodass die Weiße Flotte ab 1. April 2012 ihrem Namen wieder alle Ehre machen kann. In diesem Jahr wer-den noch Advents- und Silvesterfahrten ab Konstanz, Friedrichshafen und Lindau angeboten. (Foto: Achim Mende)
Dr.Walser Dental aus Radolfzell erreicht Endrunde „Großer Preises des Mittelstandes“
Dr. Walser Dental hat die zweite Stufe des „Großen Preis des Mittelstandes“ erreicht und durfte an der Preisverleihung „Großer Preis des Mittelstandes“ teilnehmen. Zuvor war der Dentalhersteller nominiert worden.
Der Hersteller für zahnärztliche Instrumente kann sich nicht für den Preis bewerben, sondern wurde von einer Institution vorgeschlagen. Nach Aufforderung mußte der Geschäftsführer Senator h.c. Gerhard R. Daiger danach umfangreiche Unterlagen vorlegen, die neben wirtschaftlichen, innovativen und mittelständisch orientierten Gesichtspunkten auch soziale, ökologische und ehrenamtliche Kriterien enthalten mussten.
Die Dr. Walser Dental hat nach der Nominierung und der Auswertung der umfangreichen Unterlagen die Endrunde erreicht und durfte an der Preisverleihung teilnehmen. Damit zählt Walser weiterhin zu den Top Unternehmen im Land. Laut „Die WELT“ ist dieser Mittelstandpreis, der für das Jahr 2011 zum 17. Mal ausgeschrieben wurde, „deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung".
Die Oskar-Patzelt-Stiftung in Leipzig ist Träger des Wettbewerbs gemeinsam mit Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK), Regierungspräsidien, Städten und Gemeinden; in Zusammenarbeit mit Ministerien und vielen anderen Institutionen und Verbänden sowie Medien.
Über die Dr. Walser Dental GmbH
Die Dr. Walser Dental ist seit 1948 Hersteller von zahnärztlichen Instrumenten, die weltweit vertrieben werden. Seit Bestehen der Firma wurden zahlreiche Patente angemeldet. Getreu dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ werden praktische und wissenschaftliche Erfahrungen in die Herstellung aller zahnärztlichen Instrumente bis heute eingebracht. Mit einem Exportanteil von 75% liefert das Unternehmen seine Produkte weltweit in über 80 Länder.
Auszeichnungen:
Als erste Medizintechnikfirma 2006 im Innovationserfolg in den Top 10 bei Top 100, 2007 erneut Top 100 Unternehmen, 2007 „International Best factory Award” unter den Top 3, 2007, 2008, 2009 und 2010 für den „Oskar des Mittelstandes“ nominiert und den Industriepreis 2008 erhalten. 2008 „Top 100 Produkt“ in den USA. Für das soziale Engagement in den Jahren 2007, 2008, 2009 und 2010 vom Wirtschaftsministerium Baden Württemberg und der Caritas geehrt. 2009 erhielt die Firma den Wirtschaftspreis „Goldjupiter“. 2010 in die Top 10 der innovativsten Lösungen in der Medizintechnik beim Industriepreis gewählt. 2011 nominiert für den Industriepreis, 2011 in der Industrie-Bestenliste verewigt, 2011 Mittelstandspreis Lea Titel "Sozial engagiert 2011", 2011 nominiert für den „Großen Preis des Mittelstandes“.
Bildungspartnerschaft zwischen der Reichenau-Gemüse eG und der Mädchenschule Zoffingen
Regionalität und Moderne – das ist das Fundament der Bildungspartnerschaft zwischen der Reichenau-Gemüse eG und der Mädchenschule Zoffingen. Zielorientierung und Praxisnähe sind weitere Säulen der Zusammenarbeit.
Im Zentrum stehen Lerngängen zu verschiedenen Gemüsebaubetrieben um verschiedene Berufe kennen zu lernen, der Erfahrungsaustausch mit Auszubildenden und Arbeitnehmern, aber auch Projekte zum Thema Gesunde Ernährung mit regionalen und saisonalen Produkten.
Den Vertrag zur Bildungspartnerschaft unterzeichneten Johannes Bliestle (Geschäftsführer Reichenau-Gemüse eG) und Gabriele Hintze (Schulleiterin der Mädchenschule Zoffingen) am Dienstag, 4. Oktober 2011. Den Rahmen vereinbarten in Vorgesprächen Anja Wurz (Mädchenschule Zoffingen) und Joachim Zeiselmeier (Leiter Rechnungswesen, Reichenau-Gemüse eG).
Die Reichenau-Gemüse eG und die Mädchenschule Zoffingen freuen sich auf die, für die Schülerinnen gewinnbringende Zusammenarbeit. Gabriele Hintze ist stolz auf eine weitere Partnerschaft mit einem kompetenten und starken Unternehmen aus der Region und sieht den kürzlich mit dem BORIS-Siegel ausgezeichneten Weg der Berufsorientierung an der Mädchenschule Zoffingen bestätigt. (Foto: Reichenau-Gemüse eG)
www.reichenaugemuese.de
Neues Dienstleistungsangebot für Engener Unternehmen
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Engen bietet ab sofort allen ortsansässigen Betrieben und Institutionen die Möglichkeit, freie Arbeitsstellen sowie Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenfrei im Internet anzubieten. Die Veröffentlichung erfolgt auf der Homepage der Stadt Engen (www.engen.de) in der Rubrik Wirtschaft & Immobilien.
Aktuelle Schätzungen sehen allein für den Ingenieurberuf in Baden-Württemberg eine Fachkräftelücke von rund 10.000 Ingenieuren. Gerade qualifizierte Fachkräfte zieht es in die Metropolregionen oder die nahe Schweiz. Das ist insbesondere für die ländlichen Regionen eine wachsende Herausforderung, die man in Engen erkannt hat.
Ein Ziel der von der Wirtschaftsförderung initiierten Stellenbörse ist die Sicherung des Fachkräfteangebots in Engen. „Denn nur wer gute Mitarbeiter hat, kann gute Leistungen erbringen und wirtschaftlich erfolgreich sein“, berichtet Engens Wirtschaftsförderer Peter Freisleben. „Kleine und mittlere Unternehmen verfügen jedoch oft nicht über die Ressourcen, um sich intensiv um die Rekrutierung der notwendigen Fachkräfte kümmern zu können. Und genau dort wollen wir ansetzen und Unterstützung leisten“, so Freisleben weiter.
Auch Bürgermeister Johannes Moser sieht gute Chancen, dass neue Angebot als festen Bestandteil der Wirtschaftsförderung zu etablieren. „Wir können und wollen mit unserem Angebot natürlich nicht in Konkurrenz treten zum Jobcenter der Arbeitsagentur oder zu privaten Arbeitsvermittlern. Was wir anstreben ist eine regionale Stellenplattform, mit der wir Anbieter und Nachfrager unbürokratisch, schnell und mit regionalen Kenntnissen zusammenzubringen“, so Moser.
Bildunterschrift:
Seit 7. Oktober bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Engen allen ortsansässigen Betrieben und Institutionen die Möglichkeit, freie Arbeitsstellen sowie Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenfrei im Internet anzubieten. Wirtschaftsförderer Peter Freisleben (l.), Dirk Solbach (2.v.l.), Edith Trinkner, MDS Raumsysteme, und Bürgermeister Johannes Moser (r.) sehen gute Chancen, das neue Angebot als festen Bestandteil der Wirtschaftsförderung zu etablieren.
Bild: Stadt Engen
Ausstellung zu Bioenergie im Landratsamt Bodenseekreis
„Bioenergie, aber richtig!“ ist der Titel einer Wanderausstellung, die seit 5. Oktober 2011 im Landratsamt Bodenseekreis zu sehen ist. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die breite Palette an Möglichkeiten, Bioenergie zu nutzen. Der Zusatz „aber richtig“ deutet an, dass beim Einsatz von Bioenergie auch einiges falsch gemacht werden kann. Auch das ist Thema der Ausstellung mit informativen Texten, Plakatwänden sowie Exponaten zum Anfassen und Ausprobieren. „Bioenergie, aber richtig!“ wurde vom Netzwerk Bioenergie-Region-Bodensee entwickelt und ist noch bis zum 28. Oktober 2011 zu den regulären Öffnungszeiten (Di.-Mi. 8 – 17 Uhr, Do. 8 – 18 Uhr und Fr. 8 – 13 Uhr) im Foyer des Landratsamt-Hauptgebäudes in der Friedrichshafener Albrechtstraße 77 offen zugänglich.
Themen der Ausstellung:
• Bioenergie - der Alleskönner
• Bioenergie - Made in Germany
• Feuer und Flamme
• Energie aus Biogas
• Natur und Umwelt
• Ökologisch, Ökonomisch, Sozial
• Energieträgervergleich
• Grüne Zukunft
• Biomasse mit allen Sinnen
Weitere Infos unter www.bioenergie-region-bodensee.de.
Katamaran hat Fahrgastrekord im Blick
Die Katamaran-Verantwortlichen erwarten für 2011 einen Fahrgast-Rekord. „Wir haben erstmals die 300.000-Fahrgast-Marke bereits im August übertroffen“, berichtet Katamaran-Pressesprecher Sebastian Dix. In fast allen Monaten lagen die Zahlen über dem Vorjahr.
Mit 300.421 Fahrgästen hat die Reederei bis Ende August bereits 36 Prozent mehr Passagiere über den See gefahren als 2010. Und das soll auch im letzten Jahresdrittel so weitergehen, kündigt Dix an. „Wir planen auch für den Herbst und Winter interessante Aktionen, um viele Menschen auf unsere Schiffe zu bekommen.“ Ziel sei es, in diesem Jahr mehr als 400.000 Fahrgäste an Bord zu haben und damit den bisherigen Rekord um 50.000 zu übertreffen. (Foto: Katamaran)
Weitere Infos unter www.der-katamaran.de
IBK-Klimaschutzkongress 2011
Austausch von Wissen und Erfahrung
ST.GALLEN. Heute (7. September) fand der IBK-Klimaschutzgipfel in St.Gallen statt. Im Mittelpunkt des Kongresses stand der IBK-Statusbericht „Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Bodenseeraum“, der erstmals an der Tagung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Eröffnet wurde der Kongress durch den Vorsitzenden der IBK, Regierungsrat Martin Gehrer, Kanton St.Gallen.
„So vielfältig wie die Länder und Kantone sind, die sich in der Internationalen Bodensee Konferenz zusammengeschlossen haben, so vielfältig sind auch die Herangehensweisen beim Klimaschutz“, sagte Regierungsrat Martin Gehrer, Vorsitzender der IBK und Mitglied der St.Galler Regierung, an der Eröffnung des Fachkongresses, der am 7. September im Hotel Einstein in St. Gallen stattfand. „Im Rahmen des kantonalen Energiekonzepts strebt der Kanton St.Gallen mit einer klugen Energiepolitik eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung an“, so Gehrer. Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima und dem geordneten Ausstieg aus der Kernenergie brauche es Anpassungen und ein noch stärkeres Engagement, betonte Gehrer weiter. „Das ab 2013 laufende neue Förderungsprogramm soll ausgebaut und gezielt auf die veränderte energiepolitische Lage ausgerichtet werden“, sagte Gehrer. Neben Maßnahmen zur vermehrten Nutzung erneuerbarer Wärme solle die Bevölkerung insbesondere beim Ersatz von veralteten ineffizienten Apparaten zur Wärmeerzeugung unterstützt werden.
Im Auftrag der IBK-Kommission Umwelt und der Plattform Klimaschutz und Energie wurde ein neuer Statusbericht zum Thema „Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Bodenseeraum“ erarbeitet und erstmals an der Tagung öffentlich präsentiert. Darin wird aufgezeigt, welche Steuern und Abgaben in den einzelnen IBK-Mitgliedsländern erhoben werden und wie diese die Energiepreise beeinflussen. Im Weiteren wurden die Ausgestaltung und Wirkung der finanziellen Förderinstrumente im IBK-Raum betrachtet. Zielsetzung der Untersuchung war die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für einen effizienten Mitteleinsatz bei möglichst großer Wirkung.
Christoph Ospelt von der Lenum AG in Vaduz und einer der Autoren des Berichts führte aus, dass individuelle Entscheide zur Wahl eines Energieträgers oder z.B. zur Festlegung eines energetischen Standards bei einem Neubau von vielen Faktoren beeinflusst würden. Die öffentliche Hand nehme auf diesen Entscheidungsprozess Einfluss. Eine Form der Lenkung sei die Setzung der ökonomischen Rahmenbedingungen, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in Energiefragen habe. Die öffentliche Hand könne hier regulierend eingreifen, indem z.B. nicht klimaverträgliche Energieformen finanziell belastet und nachhaltige erneuerbare Energien und umweltverträgliche Technologien finanziell bevorteilt würden, so Ospelt.
Bei den Energiepreisen habe sich heraus gestellt, dass die Strompreise für Kleinverbraucher in einigen Regionen Deutschlands doppelt so hoch lägen wie in den günstigsten Schweizer Kantonen. „Werden die Energiepreise zusätzlich mit der Kaufkraft gewichtet, so wird dieser erhebliche Unterschied bei den Energiepreisen noch zusätzlich verstärkt“, so Ospelt.
Mitnahmeeffekte klein halten
Zur Frage wie sich wirtschaftliche Anreize im Energiebereich auswirken, referierte an der Tagung Stefan Rieder von Interface Politikstudien Forschung Beratung aus Luzern. „Subventionen im Energiebereich sind heute aktueller denn je“, so Rieder. Noch nie in der Geschichte der Energiepolitik der Schweiz seien so viele Fördermittel für erneuerbare Energien und energetische Sanierungen von Gebäuden zur Verfügung gestanden. Es lohne sich daher, über die Funktionsweise finanzieller Anreize nachzudenken, sagte Rieder.
Finanzielle Maßnahmen ließen sich in drei Gruppen einteilen: finanzielle Anreize, symbolische Finanzbeiträge und Belohnungen. Obwohl alle drei Instrumente auf der Verteilung von Finanzbeiträgen basierten, folgten sie doch einer unterschiedlichen Wirkungslogik. Diese gelte es bei der Planung und dem Vollzug zu berücksichtigen.
Am häufigsten eingesetzt würden finanzielle Anreize. Hier sei insbesondere der Mitnahmeeffekt zu beachten. Dieser könne bei mangelhafter Planung die Wirkung der Finanzmittel beträchtlich mindern. Als Faustregel könne gelten, dass keine finanzielle Maßnahme ohne Begleitung durch Information und Beratung eingesetzt werden solle, so Rieder weiter. Information und Beratung seien zudem Voraussetzung dafür, dass symbolische Finanzbeiträge und Belohnungen überhaupt wirksam werden könnten.
Das Gesamtpaket muss stimmen
Gute Beispiele aus der Praxis, die die Handlungsempfehlungen an politische Entscheidungsträger unterstreichen, lieferte Hansruedi Kunz, Vorsitzender der IBK-Plattform Klimaschutz und Energie vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Zürich. „Bei der Wahl der Energieträger bzw. der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen sind finanzielle Rahmenbedingungen nur ein Teil des Gesamtumfelds. Das Gesamtpaket muss stimmen“, unterstrich Kunz.
Optimale finanzielle Rahmenbedingungen liefere z.B. die Hackschnitzelförderung im Land Vorarlberg. „Dank relativ hohen Heizölpreisen einerseits und tiefen Hackschnitzelpreisen andererseits hat bereits eine relativ bescheidene staatliche Förderung eine starke Nachfragewirkung nach Hackschnitzeln ausgelöst“, so Kunz. Bei der Förderung der Photovoltaik habe sich gezeigt, dass das Fördermodell des Fürstentums Liechtenstein mit einer Kombination von Direktförderung (Investitionszuschuss) und (reduzierter) Einspeisevergütung eine gute Wirkung erreiche. Kritisch merkte er aber auch an, dass bei der Förderung der Photovoltaik in der Regel nur ein relativ tiefer Wirkungsfaktor (geförderte Energiemenge pro eingesetzter Euro) resultiere. Bei der Gebäudehüllensanierung solle neben der Förderung von Einzelbauteilsanierung immer auch noch auf Anreize für Gesamtsanierungen gesetzt werden. Bei den Neubauten sei die Förderung auf energetisch wegweisende Pilotprojekte zu konzentrieren. Ansonsten seien ordnungsrechtliche Vorgaben (Grenzwerte) zu setzen, damit ein hoher Energiestandard sichergestellt sei, sagte Kunz.
Die IBK-Klimaschutzkongresse werden alle zwei Jahre von der Kommission Umwelt organisiert und durchgeführt. Sie sollen den grenzüberschreitenden Wissensaustausch fördern und dazu beitragen, gemeinsame Initiativen zu entwickeln und innovativen Konzepten eine internationale Plattform zu bieten.
Weitere Informationen zum Kongress sowie der IBK-Statusbericht „Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Bodenseeraum“ sind zu finden unter www.bodenseekonferenz.org.
11. Thurgauer Tourismus-Preis
Wir gratulieren unserem Kunden Hotel & Spa Bad Horn
KANTON THURGAU. Das Hotel & Spa Bad Horn erhält den 11. Thurgauer Tourismus Preis. Mit dieser Preisverleihung würdigt die Jury die kontinuierliche und zielgerichtete Entwicklung vom ehemals klassischen Hotel zum unverwechselbar positionierten Nautik- und Wellness-Hotel am Bodensee.
Die konsequente Nutzung der einmaligen Seelage und die Kombination mit dem aussergewöhnlichem Spa-Bereich, macht das Hotel Bad Horn für Besucher und Gäste einzigartig im touristischen Angebot des Kantons Thurgau, ja des gesamten Schweizer Bodenseeufers. Mit der Erweiterung und der Eröffnung der neuen Wellness-Oase im vergangenen Jahr wurde ein jahrelanger Bau- und Entwicklungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Mit der Positionierung als Top-Wellness-Hotel und attraktives Seminar- und Tagungshotel ist das Hotel Bad Horn zum touristischen Aushängeschild des Thurgaus und zu einem Leuchtturm geworden, der weit über die Region hinausstrahlt.
Hinter der heutigen Ausrichtung und Positionierung des Bad Horn Hotels & Spa steht die engagierte Leistung eines motivierten und unternehmerisch denkenden Direktorenpaares, das die Unternehmensstrategie mit Ideenreichtum konsequent umzusetzen versteht. Dies alles wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne eine Eigentümerschaft, die sich, begeistert von der einmaligen Lage und geleitet von einer persönlichen Vision, auf ein langfristiges Engagement einliess und ohne kurzfristiges Renditedenken zu den notwendigen Investitionen bereit war.
Der Thurgauer Tourismus Preis als Motivationsschub
Der Thurgauer Tourismus Preis ist ein wichtiges Motivations- und Marketing-Instrument von Thurgau Tourismus, der kantonalen touristischen Dachorganisation. Auslöser für die Lancierung des Tourismuspreises war die vor zehn Jahren erarbeitete Strategiestudie, welche die Zielrichtung für eine nachhaltige Tourismusentwicklung im Thurgau aufzeigt. Mit der jährlichen Preisverleihung soll diese Strategie kommuniziert und die Bedeutung und Chancen des Tourismus im Thurgau noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden. Mit dem Tourismus-Preis sollen neue und innovative Ansätze sowie vorbildliches unternehmerisches Denken und Handeln im Thurgauer Tourismus ausgezeichnet werden. Gleichzeitig soll er Ansporn und Motivation für weitere wegweisende Aktivitäten und Angebote sein.
Wirtschaftszelt: Traditionelle Klänge und neue Konzerthighlights
Die 63. Herbstmesse in Dornbirn präsentiert das Wirtschaftszelt „in neuem Gewand“
DORNBIRN. In neuem Gewand zeigt sich auf der Herbstmesse in Dornbirn vom 7. - 11. September (Factbox siehe unten) auch das Wirtschaftszelt. Gemeinsam mit Wolfgang Preuß, Betreiber des Restaurants „wirtschaft“, hat die Messe Dornbirn ein neues Barkonzept inklusive Konzertveranstaltung am Abend des jeweiligen Messetages ausgearbeitet.
„Nachdem seit einiger Zeit immer mehr Stimmen laut wurden, die sich ein neues Programmangebot im Wirtschaftszelt wünschten, haben wir uns passend zur Neuausrichtung der Herbstmesse auch hier etwas überlegt. Um es noch attraktiver für die Besucher zu machen, gibt es erstmals großartige Konzerthighlights zu erleben. Wer lieber nur gemütlich in einer Runde zusammen sitzen will, kann dies während der Konzerte im überdachten Biergarten, im Freigelände daneben, tun und sich bei der anschließenden Party im Wirtschaftszelt wieder bis 2 Uhr früh ins Getümmel stürzen“, erklärt Mag. (FH) Dietmar Stefani, Geschäftsführer der Messe Dornbirn.
Konzerthighlights und überdachter Biergarten
Wie bisher können alle Messebesucher bis 20 Uhr gratis die gemütliche Stimmung im Wirtschaftszelt genießen. Neben dem leiblichen Wohl, für das wieder die Greber Gastronomie sorgen wird, bereichern 20 Blasmusikkapellen die Halle mit zünftigen Klängen. Die hunderten Musikanten werden wieder zeigen, was sie können und eine die gewohnte, gemütliche Stimmung verbreiten.
Für die Konzerthighlights ab 21 Uhr sorgen anschließend die Bands wie EAV, Queen Kings, Die Seer, Roadwork oder Krauthobel. Zudem gibt es in einem überdachten Biergarten im Freigelände bis Konzertende (etwa 23. 30 Uhr) für alle Interessierten ein alternatives Angebot. Für die anschließende Party im Wirtschaftszelt sorgen sieben Barbetreiber und ein DJ, bei der jeder bis erstmals 2 Uhr herzlich willkommen ist. Für „Nachtschwärmer“ aus dem Bregenzerwald gibt es ab 2.15 Uhr einen eigenen Shuttle-Bus direkt in den Vorderen und Hinteren Bregenzerwald.
Neues Angebot einfach nutzen
Um sich das neue Konzertprogramm im Wirtschaftszelt ab 21 Uhr nicht entgehen zulassen, gibt es über den Tag die Möglichkeiten an allen Kassen die jeweilige Konzertkarte zu kaufen. Am Eröffnungstag steht auch noch ein Dauerpass für alle vier Konzerte zum Kauf bereit. Kurzentschlossene können jeweils ab 18 Uhr über Verkaufsmöglichkeiten im Wirtschaftszelt sowie der Abendkasse, einfach und direkt ihre Konzertkarte erwerben. Für die Zeit der Konzerte gibt es, wie erwähnt, einen alternativen Biergarten im Freigelände bis die Party für alle wieder weitergeht. Mit der Konzertkarte ist es übrigens auch möglich gratis im Vorarlberger Verkehrsverbund die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Für das Zusatzangebot in den Bregenzerwald fällt ein kleiner Unkostenbeitrag von drei Euro für die Heimfahrt an. Eine Konzertkarte beinhaltet zudem eine Messeeintrittskarte.
Neuausrichtung der Publikumsmessen
Die Herbstmesse wird zum 63. Mal von der Messe Dornbirn veranstaltet. Das Unternehmen veranstaltet Publikums- sowie Fachmessen und vermietet seine Infrastruktur ganzjährig für sportliche Aktivitäten und Events.
FACTBOX
Neues Abendprogramm im Wirtschaftszelt
| Wann: |
7. bis 11. September 2011; Mi bis Sa 9 – 2 Uhr , So 9 – 18 Uhr |
| Wo: |
63. Herbstmesse, Dornbirn |
| Wer: |
Messe Dornbirn und Wolfgang Preuß („wirtschaft“, Dornbirn) |
| Barbetreiber: | „Bärle“(Mellau), „Dogana“ (Feldkirch), „Greber“ (Bregenz), „Harlekin“ (Lustenau), „Hugo’s“ (Dornbirn), „wirtschaft“ (Dornbirn), „Wunderbar“ (Bregenz). |
| Konzertprogramm: |
|
| Karten-Vorverkauf bis 6.9.: |
Hypo Bank, V-Ticket, allen Barbetreibern, Messebüro und unter www.wirtschaft-dornbirn.at |
| Karten während der Messe: | an allen Tageskassen, ab 18 Uhr im Wirtschaftszelt und an der Abendkasse |
| Wälder Shuttle-Bus: |
ab 2.15 Uhr vom Wirtschaftszelt in den Vorderen und Hinteren Bregenzerwald; kleiner Unkostenbeitrag für die Heimfahrt von 3 Euro pro Person. |
| Bus und Bahn: | Gratis Hin- und Rückfahrt im Vorarlberger Verkehrsverbund (Ausnahme:
Wälder Shuttle-Bus) mit der Konzertkarte für den jeweiligen
Veranstaltungstag. Nähere Infos zum Zusatzangebot an öffentlichen
Verkehrsmitteln unter www.messedornbirn.at/herbstmesse oder www.vmobil.at |
| Alternatives Angebot: | bis 23.30 Uhr überdachter Biergarten im Freigelände, neben dem Wirtschaftszelt, ab 18 Uhr für jeden gratis zugänglich |
Weitere Informationen: www.messedornbirn.at/herbstmesse und www.wirtschaft-dornbirn.at
Foto: Messe Dornbirn
Business Marktplatz Bodensee
Die Tischmesse von Unternehmen für Unternehmen
Am 13. Oktober veranstaltet die Wirtschaftsörderung Bodenseekreis eine Tischmesse im Überlinger Kursaal.
Jeder Unternehmer fängt meist klein an, bald merkt er, dass er nicht alles alleine schaffen kann. Ein Unternehmen braucht eine Homepage, einen Steuerberater und andere Unternehmen, die ihm beratend zur Seite stehen.
Der „Business Marktplatz Bodensee - Die Tischmesse von Unternehmen für Unternehmen“ bietet jungen und schon lange am Markt tätigen Unternehmen die Möglichkeit, regionale Partner zu finden. Für das Publikum ist die Tischmesse zwischen 14 und 19 Uhr frei zugänglich.
Neben ausstellenden Unternehmen und Unternehmern der Region dürfen die Besucher des Marktplatzes auch an den kostenlosen Expertenvorträgen teilnehmen. (Foto: WFB)
Weitere Informationen unter www.wf-bodenseekreis.de
Einblicke und Impulse vom Branchenprimus
UNI meets Pharma 2011
Schonende Medikamentenverabreichung über Pflaster statt Spritze, bildgebende Verfahren zur schnelleren Wirkstoffsuche – das sind unter anderem die Themen der Austauschplattform „UNI meets Pharma“, die vom bodenseeweiten Verbund BioLAGO am 19. September an der Universität Konstanz veranstaltet wird und Unternehmen der regionalen Pharmaszene, Vertreter aus der Hochschulforschung sowie interessierte Bürger einlädt. Neueste Erkenntnisse zu Entwicklungen sowie Impulse zur Umsetzung innovativer Ideen gibt es unter anderem von einem Schwergewicht der Branche. Prof. Rolf Werner von Boehringer Ingelheim, dem zweitgrößten Pharmaunternehmen in Deutschland, berichtet über den Zukunftsmarkt der gentechnisch hergestellten Arzneimittel (Biopharmazeutika), die insbesondere gegen schwere Krankheiten entwickelt werden.
„Ideen aus dem Labor zum Markterfolg verhelfen“ – unter diesem Motto bringt das regionale Netzwerk für moderne Biowissenschaften BioLAGO zum 3. Mal gemeinsam mit der Universität Konstanz Vertreter der Hochschulen und der Pharmazeutischen Industrie am multinationalen Bodensee zusammen und informiert interessierte Bürger zu neuesten Entwicklungen zur Verbesserung der Gesundheit. In diesem Jahr stellte unter anderem die liechtensteinische Firma Pantec Biosolutions eine neue Technologie zur schmerzfreien Verabreichung von Arzneimitteln bei Multipler Sklerose oder für Schutzimpfungen bei Allergien vor, die über die Haut anstatt per Spritze erfolgt. Darüberhinaus gibt die Münchner Firma Wimasis Einblicke in moderne Verfahren der Bild-Analyse in der Pharmaindustrie, welche Verfahren der Wirkstoffsuche maßgeblich erleichtert.
Gentechnik in der Medikamentenentwicklung
Welches die Schlüsselmedikamente von morgen sein werden – dazu gibt es Einblicke von einem der weltweit führenden Pharmaunternehmen: Boehringer Ingelheim. Prof. Rolf Werner, langjähriger Leiter der Biopharmazie-Sparte und derzeitiger Vizepräsident für strategisches Business Asien des Pharmakonzerns berichtet über die zunehmende Bedeutung von gentechnisch hergestellten Präparaten, den sogenannten Biopharmazeutika. Allein in Deutschland werden in diesem Zukunftsmarkt rund 20 zugelassene Wirkstoffe hergestellt, weltweit sind derzeit mehr als 550 rekombinante Wirkstoffe in klinischer Erprobung oder im Zulassungsverfahren. Die Bundesrepublik ist bei der Produktion führend in Europa. „Die Gesundheitsbranche bildet einen der Schwerpunkte in der Bodenseeregion. Mit dem Begegnungsforum UNI meets Pharma möchten wir die zahlreichen Akteure in der Forschung und Industrie miteinander vernetzen, um neue Projekte in Gang zu setzen und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu erhöhen“, so Prof. Klaus P. Schäfer, Vorsitzender des Vorstandes von BioLAGO.
UNI meets Pharma findet am 19.9. von 15.30 – 17.45 Uhr im Hörsaal R513 der Universität Konstanz statt. (Programm + Anmeldung unter: www.biolago.org)
Im Bild: Der diesjährige Gastredner beim Branchentreffen „UNI meets Pharma“: Prof. Rolf G. Werner, Senior Vice President Strategic Biobusiness Asia der Boehringer Ingelheim GmbH
(Bild: Boehringer Ingelheim)
Über BioLAGO – www.biolago.org
Lebenswissenschaften und Biotechnologie bieten wertsteigernde Verfahren für unsere Gesundheit und Umwelt und sind zunehmend für die Wirtschaftsentwicklung von Bedeutung. Ihre Verfahren finden sich in vielen Bereichen wie Ernährung, Medizin oder Umweltschutz. Waschmittel werden genauso mit Hilfe biotechnologischer Methoden hergestellt wie Vitamine, Lebensmittelzusatzstoffe oder Antibiotika. Die internationale Bodenseeregion verfügt ein facettenreiches Life-Science-Umfeld mit Forschungsinstitutionen (u.a. Universität Konstanz, Biotechnologie Institut Thurgau, VIVIT-Institut Dornbirn) und Unternehmen (Nycomed, Vetter Pharma, GATC Biotech), die sich zum länderübergreifenden Verein BioLAGO zusammengeschlossen haben. Mit derzeit über 80 Mitgliedsorganisationen vereint das Netzwerk rund 5.800 hochqualifizierte Arbeitsplätze, darunter etwa 500 Wissenschaftler an Hochschulen und Instituten. BioLAGO bringt Forscher und Unternehmer zusammen und treibt die Umsetzung innovativer Ideen in marktfähige Produkte voran, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Hierzu dient unter anderem die jährliche Austauschplattform „Uni meets Pharma“ an der Universität Konstanz.
IBK-Klimaschutzkongress 2011
Grenzüberschreitender Wissenstransfer und Impulse
Die Potenziale für die Nutzung der erneuerbaren Energien sind bekannt, ebenso das Einsparpotenzial durch die Steigerung der Energieeffizienz. Wie sehen aber die ökonomischen Rahmenbedingungen bei der Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Bodenseeregion aus, um diese Potenziale zu nutzen? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich der IBK-Klimaschutzkongress 2011, der am 7. September im Einstein Congress in St.Gallen stattfindet.
Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) und der Kanton St.Gallen laden zum IBK-Klimaschutzkongress 2011 ein, der am 7. September im Einstein Congress in St.Gallen ab 10 Uhr stattfindet. Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre von der IBK-Kommission Umwelt durchgeführt wird, fördert den grenzüberschreitenden Wissensaustausch, präsentiert innovative Konzepte und hilft gemeinsame Initiativen zu entwickeln.
Was beeinflusst Investitionsentscheide?
Während am letzten Klimagipfel im Jahr 2009 die Chancen der erneuerbaren Energien behandelt wurden, beschäftigen sich die Veranstalter in diesem Jahr mit den Fragen nach den ökonomischen Rahmenbedingungen bei der Förderung von Energieeffizienz und den erneuerbaren Energien. Dabei werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter die Lupe genommen, um festzustellen, wie die Potenziale in der Bodenseeregion genutzt werden oder wie die unterschiedlichen Förderprogramme konzipiert sind und welche steuerlichen Anreize bestehen. Die Frage nach der Ausgestaltung der Energiepreise spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Frage nach dem Aufbau staatlicher Lenkungsinstrumente. Parallele Workshops am Nachmittag der ganztägigen Veranstaltung bieten mit Einstiegsreferaten ausreichend Gelegenheit zu diskutieren und praktische Erfahrungen mit Förderinstrumenten auszutauschen.
Neuer IBK-Statusbericht
Thematischer Ausgangspunkt für die Veranstaltung ist der neueste IBK-Statusbericht mit Titel „Wirtschaftliche Rahmenbedingungen zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien“, der erstmals an der Tagung öffentlich präsentiert wird und sich mit Handlungsempfehlungen direkt an die Politik richtet.
Das genaue Programm sowie der Tagungsflyer der kostenlosen Veranstaltung sind zu finden unter www.bodenseekonferenz.org. Anmeldungen sind bis zum 26. August 2011 unter www.umwelt.sg möglich.
(Foto: IBK-Archiv)
Firmen der Region setzen auf Facebook, Xing und Co.
Wird in den Unternehmen der Region Bodensee-Oberschwaben gepostet, gechattet und geblogt was das Zeug hält? Marketing-Studenten der Dualen Hochschule Ravensburg des Studiengangs Industrie von Professor Dr. Wolfgang Bihler sind mittels einer Studie unter anderem dieser Frage nachgegangen. Es ist die bereits zweite Untersuchung, die sich unter der Leitung von Professor Dr. Udo Klaiber mit Neuen Medien beschäftigt. 79 Führungskräfte aus der Region gaben in Interviews Auskunft zum Thema „Virales Marketing und Soziale Netzwerke“.
Die DHBW-Studenten haben herausgefunden, dass „nur“ 42 Prozent der Firmen allen ihren Mitarbeitern einen freien Zugang ins weltweite Netz gewähren. Auffällig ist, dass die „Kleinen“ mit weniger als 100 Mitarbeitern großzügig 86 Prozent aller Rechner internetfähig laufen lassen. Bei den Firmen mit 2.000 und mehr Mitarbeitern ist dies lediglich in 41 Prozent ohne Einschränkungen der Fall. Einige haben schlechte Erfahrungen gemacht, lassen bestimmte Seiten sperren.
In aller Munde sind derzeit Soziale Netzwerke – auch für die Firmen der Region Bodensee-Oberschwaben längst kein Fremdwort mehr. Das Web 2.0 wird von 51 Prozent der Unternehmen genutzt – bei den Großfirmen sind es stolze 94 Prozent, bei den kleineren entsprechend weniger. Was am meisten genutzt wird ist Facebook mit 80 Prozent, gefolgt von YouTube (54 Prozent), Xing (41 Prozent) und Twitter (33 Prozent). Ziele sind vor allem die Darstellung des Unternehmens, Kunden- und Mitarbeiterakquise. Als Risiken sehen die Befragten unter anderem den Kontrollverlust über den Informationsfluss, mangelnden Datenschutz und einen großen Zeitaufwand.
Soziale Netzwerke – ein heiß diskutiertes Thema. An einen vorübergehenden Hype glauben nur 4 Prozent der Befragten, 56 Prozent glauben an eine zunehmende Bedeutung und 40 Prozent denken zwar, dass das Web 2.0 künftig von großer Bedeutung sein wird, können sich aber nicht vorstellen, selbst aktiv zu werden.
Immerhin 87 Prozent der unter 25-Jährigen und 50 Prozent der über 55-Jährigen haben schon mal Spiele, Apps, Clips, Links oder Anzeigen weitergeleitet oder von ihnen erzählt – eine Grundvoraussetzung für virales Marketing. Kein Wunder also, dass mehr als 90 Prozent der großen Firmen für die Zukunft in Betracht ziehen, derartige Marketinginstrumente bei sich einzusetzen.
Weitere Informationen unter www.dhbw-ravensburg.de
(Foto: DHBW)
Viel erreicht – und noch viel zu tun
IBK legt Statusanalyse zum grenzüberschreitenden Bahnverkehr am Bodensee vor
Mit einem Gutachten hat die IBK untersuchen lassen, wie das Konzept Bodan-Rail aus dem Jahr 2001 zum grenzüberschreitenden Bahnverkehr in der Bodenseeregion umgesetzt wurde und welche Zukunftsvorstellungen bestehen. Nun wurden die Ergebnisse im Rahmen eines eintägigen Symposiums am 4. Juli in Friedrichshafen zusammen mit Verkehrsfachleuten aus allen vier Ländern um den See erörtert.
Vor rund zehn Jahren sorgte am Bodensee das Interreg-Projekt Bodan-Rail für viel Aufregung. Zum ersten Mal wurde der Bodenseeraum als einheitliche Planungsregion betrachtet. Das „Konzept Bodan-Rail 2020“ wollte mit kürzeren Reisezeiten und attraktiven Angeboten die Fahrgäste auf Bus und Bahn bringen – obwohl am Bodensee unterschiedliche Tarifstrukturen und Taktsysteme aufeinander stoßen und der See mehr trennt als verbindet.
Was aber hat sich aus dem Gesamtblick in den letzten zehn Jahren wirklich getan und wo geht die Reise hin? Im Auftrag der IBK wurde im Jahr 2010, nach Ablauf der ersten Hälfte des Konzeptzeitraums von „Bodan-Rail 2020“, eine Zwischenbilanz gezogen. Auf Einladung der IBK haben sich am 4. Juli im Landratsamt Friedrichshafen rund 50 Verkehrsfachleute, Planer, Politiker und Vertreterinnen und Vertreter von Verkehrsverbänden, Bahnen und Tarifverbünden mit den Ergebnissen des Gutachtens der renommierten PTV Karlsruhe auseinandergesetzt.
„In der Rückschau zeigt sich, dass Bodan-Rail kein Papiertiger war. Im Gegenteil hat das Konzept sehr viel bewirkt im Öffentlichen Verkehr und im Personenverkehr über die Grenzen“, begründet Staatssekretär Canisius Braun vom IBK-Vorsitzkanton St. Gallen das Engagement der IBK. Nun gelte es, auch in Zeiten knapper Kassen, beim grenzüberschreitenden Verkehr am Ball zu bleiben.
Viel erreicht…
Die Gutachterinnen der PTV haben die Aussagen des Konzepts aus dem Jahr 2001 mit der heutigen Situation und den gültigen nationalen Planungen für 2020 verglichen. Beim Regionalverkehrsangebot innerhalb der einzelnen Länder kommen sie zum Schluss, dass das damals angestrebte Niveau mit guten Fernverbindungen, durchgehenden Taktverkehren auf den Regionalbahnen und zusätzlichen Regionalexpresszügen in der Schweiz und in Österreich weitgehend erreicht sei. In Deutschland wurde dies nur teilweise umgesetzt. Zu beachten ist dabei auch, dass unter dem Fachbegriff „integraler Taktfahrplan“ in der Schweiz mindestens ein Halbstundentakt verstanden wird. In Deutschland dagegen geht man vom Stundentakt aus. Dies war auch die Mindestvorgabe von Bodan-Rail, welche bis 2020 auch weitgehend erreicht wird und in Teilbereichen übertroffen, vor allem der Ostschweiz und Vorarlberg.
Bei den grenzüberschreitenden Verkehren fällt das Urteil weniger positiv aus. Die Abstimmung der nationalen Taktsysteme sei noch unzureichend und auch die geplanten grenzüberschreitenden Direktzüge gebe es nur ansatzweise. Warum dies so ist, wurde im Symposium deutlich: „Bei den Bahnplanungen geben die nationalen Verkehrsströme den Takt an“, so Werner Müller, Verkehrsplaner im Kanton Thurgau und Mitglied der IBK-Kommission Verkehr. Eindrucksvoll zeigen die Beispiele der erfolgreichen S-Bahn Vorarlberg oder die 2013 kommende S-Bahn St. Gallen, dass Angebote zuerst dort eingerichtet werden, wo sehr viele Leute fahren (wollen). Aufbauend darauf können an den grenznahen Knoten Verbindungen ins Nachbarland angehängt werden.
Eine Ausnahme ist hier der Raum Liechtenstein, wohin viele Grenzgänger aus Vorarlberg und der Schweiz pendeln. So verwundert es nicht, dass gerade hier ein massiver Ausbau der S Bahn auch grenzüberschreitend zwischen Feldkirch und Buchs geplant ist. Auch in anderen Regionen sind bis 2020 Verbesserungen grenzüberschreitender Angebote zu erwarten: etwa die S-Bahnlinie St. Gallen-Bregenz mit Option zur Verlängerung bis Lindau. Oder die Durchbindung der Vorarlberger Züge von Bludenz bis Lindau. Seit geraumer Zeit steht fest, dass ab 2015 ein Interregio St. Gallen und Konstanz in 36 statt heute 70 Minuten verbinden soll, zunächst alle zwei Stunden, ab 2018 stündlich. Auch die IC-Linien von Zürich nach Konstanz und Romanshorn sollen weiter verdichtet werden.
…aber auch noch viel zu tun.
Einhellige Zustimmung erfuhr die Empfehlung der Gutachterinnen, die Abstimmung der nationalen Planungen zwischen den Bodenseeanrainern weiter zu intensivieren. Empfohlen wird auch eine Neuwertung der fehlenden grenzüberschreitenden Direktverbindungen auf Basis aktualisierter Informationen (nationaler Planungsstand, Erhebung Nachfragepotenzial). Insgesamt wird der größte Nachholbedarf im Regionalverkehr am Nordufer des Bodensees gesehen, wo man sich vor allem bei Schlüsselprojekten wie der Südbahn, der Bodensee-Gürtelbahn oder dem Bahnhof Lindau trotz knapper Kassen zusammenraufen muss.
Aus der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Verfügbarkeit grenzüberschreitender Tarife und der Fahrkartenverkauf an den Verbund- und Landesgrenzen aus Sicht der ÖV-Kunden dringend zu verbessern sind. Als Fernziel hat man die „Lichtung des Tarifdschungels“ im Blick, wobei im Einzelfall auch kurzfristige Zwischenlösungen im Vertrieb helfen, wie etwa ein Ticketautomat auf dem Umsteigebahnsteig. Ein weiterer Ansatzpunkt dürfte die Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrgastinformation sein.
Volkhard Malik, Vorsitzender der Kommission Verkehr, bekräftigte die Absicht der IBK, den Austausch weiter zu pflegen, der mit dem Symposium begonnen wurde und rief die anwesenden Vertreter der Länder, aber auch der Verkehrsverbünde, Initiativen, Interessengemeinschaften und bodenseeweiten Gremien zur weiteren Vertiefung der gemeinsamen Bemühungen auf.
Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie unter: www.bodenseekonferenz.org/bodanrail
Kein Papiertiger: Bodan-Rail 2020
Mit dem Ziel, den internationalen grenzüberschreitenden Schienenverkehr im Bodenseeraum zu verbessern, haben die Bodenseeanrainerländer, die Regionalverbände und verschiedene Städte mit finanzieller Unterstützung durch die Gemeinschaftsinitiative Interreg II im Jahr 1999 mehrere Gutachter beauftragt, Instrumente für eine kohärente Verkehrspolitik im schienengebundenen Personenverkehr im Bodenseeraum als einheitliche Planungsregion zu entwickeln. Ergebnis war das im September 2001 vorgestellte „Konzept Bodan-Rail 2020“ (siehe damalige Projektdokumentation unter: www.bodan-rail.net).
Die Zwischenevaluation im Jahr 2010 wurde von der IBK in Auftrag gegeben und von der IBK-Kommission Verkehr begleitet.
Internationale Bodensee Konferenz:
Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion. Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz.org
METTNAU-Gesundheitseinrichtungen mit besten Zukunftschancen
Geschäftsführer und Kurdirektor Markus Komp informierte gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt über die Ergebnisse des Gutachtens der renommierten Unternehmensberatung Kienbaum für die METTNAU. Die bekannte Gesundheitseinrichtung am Bodensee nutzt diese fundierte Expertise als Grundlage zur weiteren Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie zur Qualitätsoptimierung.
Die Experten der bundesweit agierenden Unternehmensberatung waren sehr beeindruckt von der guten Arbeit der METTNAU mit ihrem gesamten Team. Sie sagen der international bekannten Radolfzeller Reha-Einrichtung eine sehr positive Zukunft voraus. „Es kam vieles auf den Prüfstand und wurde verändert, wodurch viel zusätzliche Arbeit auf uns alle zukam. Wir haben hier ein hochmotiviertes-Team, das hervorragend gearbeitet hat!“, dankte Markus Komp dankte an dieser Stelle allen METTNAU-Mitarbeitern,
Nur so war auch die Konsolidierung der Finanzen möglich. Bei seinem Amtsantritt im Sommer 2009 wies die METTNAU noch ein deutliches operatives Defizit aus. „Bis zum Jahresende 2010 haben wir dieses beseitigen und positiv wirtschaften können. Die METTNAU verzeichnete 2010 das beste Ergebnis seit sechs Jahren. Die Konsolidierung erfolgte allein durch viel Einsatz für eine höhere Belegung, die sich in einer besseren Bettenaus-lastung niederschlug, sowie auch durch Korrekturen bei den Sachkosten.“ Dabei freut den METTNAU-Chef besonders, dass für diese Maßnahmen und das positive Ergebnis nicht beim Personal eingespart wurde. „Nun haben wir ein sehr gutes Fundament geschaffen, auf dessen Basis wir aus der Empfehlung des Kienbaum-Gutachtens weiter voranschreiten können.“
Der Oberbürgermeister und der Gemeinderat stehen voll hinter der METTNAU und ihrem Wachstumskurs, um die hochkarätige Gesundheitseinrichtung der Ferienstadt am Bodensee zukunftsfit zu machen. Markus Komp freut sich über diesen Rückhalt: „Es ist unser Ziel, den Service und die Angebote für die Gäste der METTNAU weiter zu verbessern und die Position der METTNAU als Flaggschiff im Präventions- und Rehabereich auf deutscher und internationaler Ebene konsequent auszubauen. Mit unserem hervorragenden Mitarbeiterteam und der Unterstützung aller Verantwortlichen in der Stadt sehe ich die METTNAU hier auf einem optimalen Kurs!“
(Foto: Ute Eßig)
Formula Student Germany 2011
DHBW Ravensburg holt den Titel bei den Verbrennungsmotoren
Die Gewinner der Formula Student Germany 2011 am Hockenheimring sind die Teams der DHBW Ravensburg und der niederländischen TU Delft. Die Ravensburger verwiesen in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, die Teams der TU München und der Universität Stuttgart auf den zweiten und dritten Platz. In der Klasse der Elektrofahrzeuge, Formula Student Electric (FSE), siegte das DUT Racing Team der TU Delft. Zweiter wurde die ETH Zürich vor der DHBW Ravensburg auf Rang drei.
In diesem Jahr nahmen an dem internationalen Konstruktionswettbewerb, den der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. bereits zum sechsten Mal ausrichtete, 109 Teams aus 25 Nationen teil – ein neuer Teilnehmerrekord. Insgesamt 78 Teams gingen bei der FSC an den Start. Mehr als 6.000 Zuschauer bejubelten über 2.700 Studenten aus Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Die Nachwuchsingenieure konstruierten ein Jahr lang einen Rennwagen und mussten an den vergangenen fünf Tagen ihr Können in Disziplinen wie Beschleunigung, Ausdauer, Treibstoff-/Energieeffizienz, Design und Finanzplanung beweisen.
Das Ravensburger Team bot bei der Formula Student Combustion das beste Gesamtpaket. Im finalen Ausdauerrennen hielten sie als eines der Topteams durch und überzeugten zudem mit guten Rundenzeiten.
Bei der zweiten Formula Student Electric gingen 31 Teams an den Start – doppelt so viele wie bei der Premiere 2010. Sie traten dabei in den gleichen Wettbewerbsdisziplinen wie die Verbrenner an. Highlight war hier das 22 Kilometer lange Ausdauerrennen bei Nacht. Das Team der TU Delft konnte bei der FSE insgesamt am besten überzeugen.
„Gerade für Nachwuchsingenieure ist es heutzutage sehr wichtig, Innovationen insbesondere mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Sie arbeiten schließlich zukünftig an den Lösungen für eine umweltschonende Mobilität“ erklärte Tim Hannig, Chairman der Formula Student Germany.
Doch nicht nur die Studierenden profitieren von dem Wettbewerb, sondern auch zukünftige Arbeitgeber. Unterstützt wird der Konstruktionswettbewerb durch Audi, Autodesk, BMW, Bosch, Brunel, Continental, Daimler, Dekra, Harting, Henkel, IAV, Mahle, MAN Truck & Bus, SKF, Tognum, VW und ZF.
Ergebnisse im Überblick:
Formula Student Germany (Combustion)
1. DHBW Ravensburg (Deutschland)
2. TU München (Deutschland)
3. Universität Stuttgart (Deutschland)
Formula Student Germany (Electric)
1. TU Delft (Niederlande)
2. ETH Zürich (Schweiz)
3. DHBW Ravensburg (Deutschland)
Ausführliche Ergebnisse und Bilder finden Sie unter www.formulastudent.de und www.formulastudentelectric.de.
Foto: FSG/Hirvonen
TOUR DE SUISSE MANUFUTURE CH 2011
Veranstaltungshinweis des ITS Schaffhausen
Auch 2011 organisiert ManuFuture-CH die "TOUR-DE-SUISSE ManuFuture". Die erste Etappe findet am 23. August in Rapperswil zum Thema "Entwicklung neuer Geschäftsfelder" statt.
Häufig wird New Business Development nur als Produktentwicklung verstanden. Will sich ein Unternehmen jedoch mit bestehenden Produkten in neue Anwendungen begeben, so sind Marketing und Verkauf stark gefordert. Noch komplizierter wird es, wenn mit neuen Produkten neue Märkte bearbeitet werden sollen. Mit Prof. Dr. Oliver Gassmann konnte ein ausgewiesener Fachmann in Innovationsthemen für das Hauptreferat gewonnen werden.
Der Nachmittag bietet einen vertieften Einblick in eines der innovativsten und erfolgreichsten Unternehmen der Schweiz: Geberit. Hier interessiert natürlich am meisten, wie Geberit es über Jahrzehnte geschafft hat, seine Innovationskraft immer wieder zu erneuern und sich auf neue Märkte und Technologien einzustellen. Ein Besuch im Werk in Jona ist sowohl Abschluss als auch Höhepunkt des Tages.
Weitere Informationen sowie das genaue Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
Achtung: Die Platzzahl für den Besuch der Firma Geberit ist beschränkt. Melden Sie sich also frühzeitig an unter www.manufuture.ch, Rubrik «Veranstaltung Aktuell». Anmeldeschluss ist Donnerstag, 18. August 2011.
Auf Erfolgskurs
centrotherm photovoltaics erwartet verstärkte Nachfrage nach Upgrade-Aufträgen für die Solarzellen-Produktion
Die centrotherm photovoltaics AG stellt bei den Herstellern von Solarzellen eine spürbare Nachfrage für Hochleistungszellen und -module fest. „Produzenten, die hohe Wirkungsgrade erzielen, haben ihre Fertigung sehr gut ausgelastet“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand von centrotherm photovoltaics. „Monokristalline Solarzellen mit mehr als 18 Prozent Wirkungsgrad und multikristalline Solarzellen mit über 16,5 Prozent lassen sich gut am Endkundenmarkt verkaufen. Solarzellen mit deutlich schlechteren Werten verkaufen sich mäßig und erzielen substanziell geringere Preise.“
Von den weltweit insgesamt ungefähr 1000 Produktionslinien für Solarzellen lassen sich rund 800 Linien nachrüsten. Daraus ergibt sich für die beiden Upgrade-Technologien selektiver Emitter und centaurus Rückseite ein Marktpotenzial von mehr als einer Milliarde Euro bis Ende kommenden Jahres. Davon möchte centrotherm photovoltaics profitieren und erhöht aktuell die Leistung bestehender Linien in China, Taiwan und Indien durch den Einsatz der selektiven Emitter-Technologie. Das Investment liegt insgesamt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Bis Ende 2011 werden erste Anlagen bereits mit der centaurus Rückseitentechnologie Solarzellen herstellen.
Das erwartete Umsatzvolumen aus dem Upgrade-Geschäft beläuft sich für centrotherm photovoltaics bis Ende kommenden Jahres auf einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Mit dem selektiven Emitter kann der Wirkungsgrad monokristalliner Solarzellen um bis zu 0,4 Prozentpunkte erhöht und damit Effizienzwerte erreicht werden, die bei deutlich mehr als 18 Prozent liegen. Kommt zusätzlich noch die centaurus Rückseitentechnologie zum Einsatz, können Effizienzwerte erzielt werden, die sogar im 19-Prozent-Bereich liegen. Der weltweit führende Technologie- und Equipmentlieferant der Photovoltaikbranche bestätigt zugleich seine Guidance für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatzwachstum auf 690 bis 710 Mio. Euro bei einer niedrigen zweistelligen EBIT-Marge.
centrotherm photovoltaics AG
Johannes-Schmid-Strasse 8
89143 Blaubeuren
www.centrotherm.de
Hoher Besuch auf der Insel Mainau
Bei der 61. Nobelpreisträgertagung erwartete die Teilnehmer zur Abschlussfeier ein besonderes Highlight. Sie durften mit der MS Sonnenkönigin und dem Baden-Württembergischen Ministerpräsident Kretschmann von Lindau auf die Insel Mainau fahren. „Die Nobelpreisträgertagung am Bodensee ist ein wichtiges internationales Forum des Dialogs zwischen verdienten Forscherpersönlichkeiten und dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Das diesjährige Leitthema Medizin und Physiologie bietet eine gute Gelegenheit, Spitzenforschung aus Baden-Württemberg zu präsentieren.“, so der Ministerpräsident und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Fast 600 Nachwuchswissenschaftler und rund 30 Nobelpreisträger waren zum 61. Nobelpreisträgertreffen aus aller Welt angereist. Ministerpräsident Kretschmann begleitet die Teilnehmer auf der Fahrt zur Insel Mainau, wo die offizielle Abschlussveranstaltung stattfand.
Die Schifffahrt zur Mainau, die in diesem Jahr unter dem Motto „Your first Stepp to Stockholm: Baden-Württemberg“ stand, bot dem internationalen Publikum der Nobelpreisträgertagung vielfältige Möglichkeiten, sich über den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg zu informieren. Auf der „MS Sonnenkönigin“ präsentierten baden-württembergische Universitäten und Forschungszentren aktuelle Arbeiten und Ergebnisse aus dem Bereich Medizin und Lebenswissenschaften. „In Baden-Württemberg wird herausragende medizinische und lebenswissenschaftliche Forschung geleistet. Ich freue mich, dass zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Arbeitsgruppen aus Baden-Württemberg unsere Einladung zur gemeinsamen Schifffahrt auf dem Bodensee angenommen haben und sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nobelpreisträgertagung vorstellen“, sagte der Ministerpräsident.
Zu den Gästen des Abschlusstages zählten auch die Stipendiaten des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen. „Mit der Einladung an die Wissenschaftlerinnen, die durch dieses baden-württembergische Landesprogramm zu einer Habilitation ermutigt werden, wollen wir ein Zeichen für mehr Chancengleichheit setzen. Es gibt an unseren Hochschulen nach wie vor viel zu wenige Professorinnen“, sagte Wissenschaftsministerin Bauer. Ein besonderes Erlebnis war der Abschlusstag der Nobelpreisträgertagung auch für die Landessieger im Wettbewerb „Jugend forscht“, die ebenfalls an Bord waren und ins Gespräch mit den Großen ihres Fachs kommen konnten.
Den feierlichen Abschluss bildete die Veranstaltung auf der Mainau. Hier wurden die Gäste von Wissenschaftsministerin Bauer und Gräfin Bettina Bernadotte durch den Tag begleitet. Außerdem lud Gräfin Bernadotte zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Entdeckungen 2011: Gesundheit“ ein. Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Global Health“, an der neben Nobelpreisträger Harald zur Hausen auch der internationale Präsident der mit dem Friedensnobelpreis (1999) ausgezeichneten Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ teilnahm, endete das wissenschaftliche Programm dieser 61. Lindauer Tagung auf der Insel Mainau. „Die Nobelpreisträgertagung unterstreicht als internationales Forum in besonderer Weise, dass Weltoffenheit und Wissenschaft zusammengehören. Und sie verdeutlicht, wie stark die Allgemeinheit von der Arbeit der Forscherinnen und Forscher weltweit profitiert“, sagte Ministerin Bauer.
(Foto: Achim Mende)
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