Leseprobe Rubrik: Bodensee Magazin

Die ganze Welt in einem See

Auch nach über 30 Jahren ist das Bodensee Magazin unverzichtbar für die Urlaubsplanung und als anregender Begleiter für ereignisreiche Tage und Ferien am Bodensee.

Das Bodensee Magazin 2016: Das Mehr am See

Auch 2016  ist das Bodensee Magazin wieder unverzichtbar für die Urlaubsplanung und als anregender Begleiter für ereignisreiche Tage am See. Die kommende Ausgabe bietet „Aufstiegschancen“ und regt an, die Bodenseeregion aus neuer Perspektive kennenzulernen. Zahlreiche Türme haben wir bestiegen, um neue Sichtachsen aufzuzeigen. Außerdem war das Team vom Bodensee Magazin beim Dreh der letzten Folge des Tatort Bodensee vor Ort und hat mit Klara Blum und Kai Perlmann über ihren Abschied vom Bodensee gesprochen. Mehr über neue Trends in der Bodensee-Küche erfährt man von Sternekoch Dirk Hoberg, Küchenchef des Gourmet-Restaurants Ophelia in Konstanz. Wie schön der See und sein Umland in der Herbst- und Winterzeit sind, wird manchen überraschen und hoffentlich überzeugen, dass der See weit mehr bietet als „nur“ Badespaß. Mehr heiße Tipps für kalte Tage hatten wir noch nie.

Als hochwertiges Reisemagazin führt das Bodensee Magazin 2016 wieder auf mehr als 250 Seiten durch die Vierländerregion Bodensee, bietet Informationen aus erster Hand und aktuelle Tipps zu allem, was man auf und um den See herum unternehmen kann. In faszinierenden Bildern zeigen wir den See zu allen Jahreszeiten, führen zu den schönsten Orten und Landschaften, zu Schlössern und Burgen, zu Museen und Galerien, zu Thermen und Strandbädern, zu Gesundheits- und Familienangeboten von Bodman bis Bregenz, von der Mainau bis auf den Säntis. Neben den landschaftlichen Reizen besticht die Bodenseeregion vor allem auch in kulinarischer Hinsicht. Ausgezeichnete Seeweine und Restaurants werden auch in der aktuellen Ausgabe wieder vorgestellt, daneben gibt es Tipps zu Hotels und Pensionen, die wichtigsten Ausstellungen, Museen, Festspiele und die unzähligen Veranstaltungen für das ganze Jahr und darüber hinaus, denn das Magazin hat Gültigkeit bis März 2017.

Mit dem Bodensee Magazin 2016 auf Reisen gehen und das Mehr am See entdecken.

Das Bodensee Magazin ist erhältlich im Zeitschriftenhandel oder direkt zu bestellen für EUR 7,50 zuzüglich Versandkosten bei:

Labhard Medien GmbH, Max-Stromeyer-Straße 116, D-78467 Konstanz
Tel.: +49 (0)7531 90710, verlag@labhard.de oder unter www.labhard.de

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ISBN 978-3-944741-25-3

Leseprobe Rubrik: Geheimtipps

Aufstiegschancen

In der disjährigen Ausgabe lädt das Team vom Bodensee Magazin ein, den See aus ganz neuen Perspektiven zu Entdecken. Türme und Aussichtspunkte rund um den See bieten spannende "Aufstiegschancen".

Beim weiten, unverstellten Blick über den Bodensee und seine ihn umgebenden Städte und Dörfer, Berge und Wälder breitet sich unweigerlich ein Gefühl der Ruhe aus. Wer hoch hinauf geklettert ist, um großartige Aussichten zu genießen und die Geräusche des Alltags am Boden zurück lässt, dem offenbart sich von oben manch Neues und vieles, das sonst verborgen bleibt. In unseren Weitblicken haben neun Türme rund um den Bodensee einen besonderen Auftritt.  

Hier zwei Tipps aus unserem Redaktionsteam:


Über sieben Stockwerke musst du geh’n ...

OTTO-MOERICKE-TURM KONSTANZ  

tl_files/magazine/boma/2016/IMG_3567_Otto_Moericke_Turm_KN.jpgStolze 40 Meter ragt er in den Himmel, der 1929 erbaute Wasserturm, benannt nach dem damaligen Bürgermeister von Konstanz, Otto Moericke. Nur 200 Meter vom See entfernt ist er an höchster Stelle des Konstanzer Stadtteils Allmannsdorf, der Allmannshöhe (458 m. ü. M.), gelegen. Das weiße, zylindrische Bauwerk diente von Anfang an als Jugendherberge mit darüber liegendem 300 m3 fassendem Wasserbehälter. Über dem Erdgeschoss befinden sich sieben Stockwerke, in denen ein Teil der Jugendherbergsräume untergebracht sind. Darüber liegt der Wasserbehälter, der gut an den deutlich kleineren Fensteröffnungen zu erkennen ist. Der Wasserturm verlor 1990 seine technische Funktion und wird heute ebenfalls von der Jugendherberge genutzt. An den ehemaligen Wasserbehälter ist seitlich ein verglaster Treppenerker angebaut, der auf einen polygonalen Dachaufbau mit rundum verglaster Aussichtskanzel führt. Dort droben angelangt öffnen sich Herz und Blick Dank sensationeller Rundumsicht auf den See, über die Stadt und wenn das Wetter mitspielt, bis in die Berge des Voralpenlandes. Eine entsprechende Tafel mit erklärendem Bergpanorama findet sich natürlich auch. Der Wasserturm mit seiner Aussichtskanzel ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich und zwar jeweils am ersten Sonntag der Monate Januar, März, Mai, September und November von 11 bis 16 Uhr. Die Jugendherberge selbst ist ganzjährig (außer an Weihnachten) geöffnet. Verfügt über insgesamt 177 Betten, unterteilt in Einzel- und Mehrbettzimmer. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. In den dem Wasserturm angeschlossenen Jugendherbergsräumen steht auch ein barrierefreies Zimmer mit entsprechenden Einrichtungen zu Verfügung.

Gabriele Schindler  

Steinernes Wahrzeichen  

MÜNSTERTURM ÜBERLINGEN

tl_files/magazine/boma/2016/Ueberlingen_Meunster_Mende_web.jpgMit einer imposanten Höhe von 66 Metern ist der Turm des St. Nikolaus Münsters als steinernes Wahrzeichen Überlingens schon von weitem sichtbar. Von den ursprünglich zwei geplanten Türmen wurde der Bau des Südturms nie vollendet. Hier befindet sich die 1444 gegossene Osanna- Glocke – die größte Glocke des Münstergeläuts und mit einem Gewicht von 6.800 Kilogramm und einer Höhe von zirka 1.90 Metern eine mächtige Erscheinung. Wenn alle acht Glocken in den beiden Münstertürmen läuten, ist ein Gesamtgewicht von 15.253 Kilogramm in Bewegung – ein beeindruckendes Ächzen und Knarren geht dann durch das jahrhundertealte Gebälk. Zweimal jährlich kann man den Nordturm des Münsters besteigen: an den Sonntagen der Schweden-Prozession am 8. Mai und am 10. Juli. Etwas Kondition sollte man allerdings schon mitbringen, wenn man Stufe für Stufe das enge Treppenhaus emporklimmt. Als Belohnung erhält der „Höhensportler“ dann einen grandiosen Blick auf Überlingen und über die Weiten des Bodensees inklusive Entschleunigung und südlichem Flair. Willkommen in Überlingen!

Beate Laub

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Leseprobe Rubrik: SeeKultur

Tatort Bodensee

„Wofür es sich zu leben lohnt“ – der letzte Fall für Klara Blum und Kai Perlmann. Nach 15 bzw. 13 Tatortjahren und 31 abgedrehten Tatort-Bodensee-Folgen hat das Team vom Bodensee Magazin Eva Mattes alias Klara Blum und Sebastian Bezzel alias Kai Perlmann an einem Drehtag begleitet und als Tat(ort)zeugen befragt.

Bodensee Magazin: Nach 15 bzw. 13 Jahren beim Tatort – wie schwer fällt der Abschied? Was ist es für ein Gefühl, wenn mit dem letzten Dreh der Tatort Bodensee zu Ende geht?

Eva Mattes: Wenn ich hier in Konstanz durch die Straßen gehe und mir selbst sage, dass es vielleicht das letzte Mal sein wird, könnte ich sentimental werden. Aber ich bin im Grunde kein sentimentaler Mensch. Ich versuche tatsächlich in der Gegenwart zu leben. Am Freitag ist hier unser letzter Drehtag, dann das Abschlussfest und direkt im Anschluss fliege ich nach Berlin. Dort geht es gleich am Montag weiter mit Proben für das Theater. Dann ist der Tatort schon wieder ein ganzes Stück weg. Das heißt allerdings nicht, dass ich die Menschen nicht mitnehme, mit denen ich lange Jahre zusammengearbeitet habe. Die Freundschaft mit Sebastian wird bestehen bleiben und auch zu vielen anderen im Team. Aber der Bodensee-Tatort ist zu Ende und das ist gut so für mich.

BM: Und für Sie Herr Bezzel? Stellt sich ein kleines bisschen Wehmut ein?

Sebastian Bezzel: Ich sehe das ähnlich pragmatisch. Es geht schnell weiter. Wenn ich nach unserem Abschlussfest am Samstag nach Hause komme, warten da zwei Kinder ungeduldig auf mich und spätestens Sonntag früh ist die Welt schon wieder eine ganz andere. Jetzt steht das neue Jahr vor der Tür und damit die nächsten Projekte. Es ist also ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 13 Jahre sind eine lange Zeit und man kann es durchaus als Erfolg für sich verbuchen, dass man da so lange dabei war und auch dabei sein durfte. Es war eine schöne Zeit. Ich freue mich aber auch tierisch, dass jetzt neue Sachen auf mich zukommen.

BM: Klara Blum hatte lange Jahre ihren „Arbeitsplatz“ hier in Konstanz. Konnten Sie eine Beziehung zu der Stadt aufbauen?

Eva Mattes: Vor allem habe ich eine Beziehung zum See entwickelt. Bei jedem Tatort-Dreh habe ich im Inselhotel gewohnt, immer im gleichen Zimmer. Und jedes Mal, wenn ich in dieses Zimmer kam, hatte ich beinahe dasGefühl, als würde ich direkt in den See gehen. Schon beim Eintreten hatte ich den Blick aufs Wasser. Und diese wunderbare Aussicht gab mir jedes Mal das Gefühl: „Ah, das ist mein See!“. Von Anfang an war mir klar, ich brauche einen Platz direkt am See, damit ich mich in diese Region und in die Figur einleben kann. Ein Leben hier stelle ich mir als sehr eng verknüpft mit dem See vor. Er hat so viele Gesichter. Vor zwei Tagen beispielsweise war es sehr, sehr neblig. Als ich am Morgen die Vorhänge aufzog, dachte ich nur: „Was ist das denn?“. Es war nichts zu sehen, als eine weiße Wand, weder Himmel noch See. An diesem Tag hatten wir einen Dreh auf der Reichenau. Man sah die Hand vor Augen nicht und konnte kaum sagen, wo man eigentlich gerade war. In solchen Momenten denke ich mir: „Ok, das gehört auch dazu.“ Im Sommer dann das krasse Gegenteil: Weitblicke in die manchmal noch schneebedeckten Berge und der in allen Farben glitzernde See. Manchmal glitzert er silbern. Immer aber unterschiedlich, mal ist er dunkel, mal hell. Je nachdem, wie die Wolken am Himmel sind. Man empfindet eine große Weite. Das gefällt mir besonders gut.

BM: Sie waren als Tatortkommissarin ja auch immer Image-Trägerin für die Region. Hat es Sie manchmal gestört, dass Sie stellvertretend für den Bodensee gesehen wurden?

Eva Mattes: Nein, ganz und gar nicht. Das gehört ja auch dazu. Die Menschen, die hier leben haben sich eher gefreut und haben uns begrüßt mit einem freundlichen „Hallo“ oder auch „Ach, schön, drehen Sie wieder?“. Da gab immer eine positive Wahrnehmung und Rückmeldung.

Sebastian Bezzel: Es ist durchaus sehr schön, wenn man in einer Gegend arbeitet, die noch nicht so sehr „abgefrühstückt“ ist vom Drehen. Bei Dreharbeiten in Berlin oder München wird man schon mal angepöbelt mit Ausrufen wie: „Ach, jetzt drehen Sie schon wieder hier?“. Das ist das ganz Besondere an dieser Region, sie ist ganz natürlich und unverbraucht. Und besonders der See ist wirklich wahnsinnig schön. Im Lauf der Zeit kristallisieren sich dann auch Lieblingsstellen heraus.


[...] Lesen Sie das ganze Interview im Bodensee Magazin 2016.

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Leseprobe Rubrik: SeeGenuss

Liegt der Bodenseewein im Trend?

Eine Kolumne von Manfred Aufricht - Erfolgswinzer vom Bodensee

Wir leben in einer äußerst reizvollen Region, in der sich Einheimische  und Besucher gleichermaßen wohlfühlen. Das Bodenseegebiet  ist aufgrund vielfacher Qualitäten und Attraktionen in den  vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Doch wie sieht es  mit den regionalen Erzeugnissen aus, können wir uns auch hier  über eine positive Resonanz freuen? Als Winzer kennen wir alle  die Situationen, in denen wir vor einigen Jahren hier und da  belächelt wurden, wenn man sagte, dass man ein Weingut am  Bodensee hat. Klar ist es schön dort, aber machen die denn auch  richtig guten Wein, dachte sich so manches etablierte Gegenüber.  Da hat inzwischen ein großes Umdenken stattgefunden. 

War es vor einigen Jahren für den Konsumenten noch besonders wichtig,  Weine von internationalen Anbietern zu trinken (denn alles, was weit  weg war, war sowieso gut!), hat man inzwischen gemerkt, dass das, was  vor der eigenen Haustüre wächst, durchaus immer mehr seine Qualitäten  hat. Und das gilt nicht nur für den Wein. Heute wird wieder verstärkt  nach dem verlangt, was aus der heimischen Landschaft stammt.  Und dafür gibt es gute Gründe! Nach einer Reihe von internationalen  Lebensmittelskandalen interessiert sich der Verbraucher immer mehr  für die Herkunft der Produkte. Ich selbst kaufe auch gerne beim  Erzeuger ein, denn dort kann ich Fragen nach Anbau- oder Haltungsmethoden  stellen. Und den Umweltschutzgedanken darf man nicht  außer Acht lassen! Denn warum sollen wir auf Produkte zurückgreifen,  die erst einmal einen langen Weg zurück legen müssen, bevor sie zu uns  kommen. Gerade das muss man sich immer wieder bewusst machen,  wenn man in einer so einzigartigen Region lebt, die man ja auch erhalten  will. Das Konsumentenverhalten hat sich geändert in den letzten  Jahren, die Leute sind aufmerksamer geworden und ihr Anspruch  damit höher. Das hat einen positiven Schneeballeffekt hervorgerufen,  der dem wertigen Tourismus, der Landwirtschaft und schließlich auch  dem Weinbau in der Region sehr zugutekommt. Unter den Bodenseewinzern  gibt es ein tolles qualitatives Engagement und seit dem die  Konsumenten gemerkt haben, wie gut die Bodenseeweine sind, trinken  sie diese auch noch mehr. 

Hinter uns liegen nun 10 absolute Spitzenjahre im Weinbau. Und vielleicht  ist 2015 ein echter Jahrhundertjahrgang. Unsere Trauben waren  perfekt, sie hatten ein hohes Maß an zarter Gleichmäßigkeit. Der Ertrag  ist zwar kleiner ausgefallen als im Jahr zuvor, aber dafür haben wir eine  noch bessere Qualität. Das Wetter des Jahres war sehr verlässlich, es gab  keine Hagelschäden und wir konnten stolze sechs Wochen lang ernten.  Das hat uns sehr gefreut, denn wir selbst wollen gar nicht so früh mit  der Ernte beginnen. Ende Oktober, Anfang November haben wir die  letzten Trauben geerntet, das sind sehr gute Voraussetzungen für langlebige  Weine. Auch nach einem so außergewöhnlichen Jahr wird man  nicht übermütig als Winzer, denn Wein ist und bleibt ein Naturprodukt.  Da braucht es schon eine gewisse Demut gegenüber der Natur, denn  das Wetter im nächsten Jahr kann schon wieder ganz anders aussehen. 

Wir sind in der Situation, dass der Bodenseewein immer wieder internationale  Preise gewinnt, das hilft der Region. Denn wenn das publiziert  wird, sagen sich die Leute, da muss es ja tolle Winzer geben und  das ist ein großer Anreiz, um das Bodenseegebiet zu besuchen. Reiseziele  werden nach bestimmten Kriterien ausgewählt und das Kulinarische  spielt dabei immer häufiger eine große Rolle. Am Bodensee haben  wir außer den wunderbaren Naturressourcen und einer gewachsenen  Kulturlandschaft eine große Gastfreundschaft. Hier merkt man, dass  die Weine gut zur Landschaft, zum Essen, zu den regionalen Spezialitäten  passen. Die Bodenseeregion bringt eher leichtere Weine hervor,  die einen Hauch weniger Alkohol haben, dafür aber mehr Frische aufgrund  des Seeklimas und der Höhenlage. Es ist zudem beeindruckend,  dass es Top-Rotweine am Bodensee gibt. Bereits 2001 haben wir mit  einem Aufricht-Wein den Pinot-Cup gewonnen, als erster Bodenseewein  überhaupt. Seitdem haben wir uns qualitativ nochmals gesteigert  und auch dafür viele Auszeichnungen erhalten. Damit sind wir wieder  bei der Frage, ob der Bodenseewein im Trend liegt.

 


[...] Lesen Sie den ganzen Artikel im Bodensee Magazin 2016.

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