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Leseprobe Rubrik: Geschichte

TIPP Geschichte erleben / Hörspielrundgang

Geschichte muss nicht langweilig sein!

NICHT VERPASSEN!

Geschichte erleben
Im ehemaligen Wohn- und Lebensbereich der Kartäusermönchenist seit 1983 das Ittinger Museum untergebracht, das der Geschichte des Ortes und den Eigenheiten des Kartäuserordens gewidmet ist. In den authentisch erhaltenen Räumlichkeiten öffnen sich lebendige Zugänge zu längst vergangenen Welten.
Der reich ausgestattete Essraum, die kargen Mönchszellen und die Kirche präsentieren sich so, wie wenn die Mönche noch in Ittingen leben und beten würden. Wer durch Kreuzgänge und Arbeitsräume wandelt, dem werden Einblicke in eine Welt ermöglicht, die aufgrund der strengen Ordensregeln der Kartäuser normalerweise verschlossen bleibt. Es gibt kaum einen anderen Ort, an dem sich klösterliche Lebensweise und Spiritualität authentischer erfahren liessen.
Modernste Vermittlungsinstrumente bringen dem Publikum die Schicksale von Menschen und Gebäuden näher. In der Mönchsstube kann man auf Bildschirmen in Handschriften blättern, die vor Jahrhunderten an dieser Stelle geschrieben wurden. Ein Audioguide bietet vielfältige Informationen zum Gesehenen und lässt den Besuch des historischen Ortes zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Hörspielrundgang zum Leben in der Kartause Ittingen
Geschichte muss nicht langweilig sein, im Gegenteil: Das verborgene Leben der Mönche hinter den Klostermauern bietet viele anregende Geschichten und Informationen, die auch die Menschen im 21. Jahrhundert zu berühren und zu interessieren vermögen. Es ist allerdings eine Herausforderung, diese Geschichten attraktiv zu erzählen. Im Ittinger Museum gelingt dies mit einem Hörspielrundgang. Besucherinnen und Besucher werden mit Hilfe von zehn stimmungsvollen Szenen in längst vergangene Zeiten entführt. Sie begegnen etwa dem Procurator Josephus Wech, der eben einen neuen Müller für die Mühlen des Klosters einstellt, oder aber sie lauschen einem angeregten Gespräch, das der Gutsherr Viktor Fehr mit einem Gast während eines Billardspiels führt, lange nachdem die Mönche das Kloster verlassen hatten. In den zehn Szenen leben wichtige Persönlichkeiten oder Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kloster für eine kurze Zeit neu auf. Der Kirchenpatron von Ittingen, der heilige Laurentius, kommt ebenso zu Wort wie der Ordensgründer Bruno oder die Märtyrerin Viktoria. Das Angebot richtet sich an Kinder ab etwa 10 Jahren wie auch an Erwachsene.

Leseprobe Rubrik: Kultur

Eine Kunstsammlung mit Ortsbezug

Im Kunstmuseum Thurgau öffnen Werke zeitgenössischer KünstlerInnen Wege zu neuen Erfahrungen.

Das Kunstmuseum Thurgau verfolgt ein besonderes Programm. Zu sehen sind hier immer wieder ortsbezogene Installationen von weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern, von denen oft auch Arbeiten mit direktem Bezug zur Kartause Ittingen angekauft werden. So gibt es im Kunstmuseum eine aussergewöhnliche Zeichnung des Konzeptkünstlers Joseph Kosuth zu entdecken, in der der Verlust der ehemaligen Klosterbibliothek und der Wertewandel im Lauf der Zeit thematisiert werden, und die Arbeit „Sternennebel“ von Hannes Brunner bezieht sich auf den Wert der Stille im ehemaligen Kloster. Der Künstler baute im historischen Kreuzgang aus Kartonschachteln und Dachlatten skurrile Installationen auf, aus denen nicht hörbare Sphärenklänge erschallen. Mit dieser absurden Konstruktion weist er darauf hin, dass es auch im Zeitalter der Naturwissenschaften Phänomene gibt, die unsichtbar und unhörbar bleiben. Nicht alles, was existiert, ist auch nachweisbar.
Dies wussten auch die Kartäuser, die schweigend ihren Weg zu Gott fanden. Ganz anders bezieht sich Ron Temperli mit seinem Werk „Alltag“ auf das Leben der Mönche. Er schmuggelt eine Zahnbürste, eine Geldbörse, Parfümfläschchen, einen Schlüssel mit Donald-Duck-Anhänger und eine Bettflasche in eine Mönchszelle ein. Diese sorgfältig aus Holz geschnitzten Objekte bilden im historischen Umfeld einen irritierenden Fremdkörper, der mit einem Schlag deutlich macht, dass die Mönche bei all ihrem Streben nach Heiligkeit und Himmel doch immer auch Menschen mit ganz banalen Alltagssorgen gewesen sind. Hendrikje Kühne und Beat Klein greifen in ihrem Mandala auf eine Meditationsform des Buddhismus zurück, verwandeln allerdings dieses religiöse Symbol durch einen Kunstgriff in eine beissende Kritik der westlichen Konsumwut. Kritische Fragen zum Umgang mit religiösen Werten und Fragen der Toleranz stellt auch Johannes Gees in seinem Werk „Salat“, in dem er den Gebetruf von Appenzeller Alphirten in einen Wettstreit mit dem Ruf zum Gebet eines islamischen Imam stellt.
Im Kunstmuseum Thurgau realisiert Christoph Rütimann das Konzept der Vibrationsbleche, das er früher bereits in Performances eingesetzt hatte, erstmals als permanente Installation und als eindeutig skulpturale Situation. Innerhalb der KunstsammlungNicht alle im Kunstmuseum Thurgau gezeigten Werke weisen einen direkten thematischen Bezug zum Ort auf. Christoph Rütimanns Blechwand ist zwar speziell für den Korridor des Museums geschaffen worden, thematisiert aber nicht klösterliche Werte, sondern stellt Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der zeitgenössischen Kunst. Das Werk besteht aus fünf Raumhohen Blechen, die in einem Traggestell frei hängen. Nähern sich Menschen dem Objekt, beginnen die einzelnen Bleche zu vibrieren und erzeugen einen je eigenen Ton. Durch ihre Bewegung „bespielen“ Betrachterinnen und Betrachter die Bleche und werden zu Gestaltern von Klang- und Raumerfahrungen. Des Museums wird die Arbeit zu einem Schlüsselwerk, anhand dessen modellhaft der Wandel der Kunst nach 1980 vermittelt werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kunstmuseums Thurgau ist die Kunst von Aussenseitern. Den Kern dieser Aktivitäten bildet der im Museum deponierte Nachlass des Berlinger Malers Adolf Dietrich (1877–1957), der mit unbekümmerten Landschaftsbildern des Bodensees und naiven Stillleben seine Zeitgenossen bis nach Berlin oder New York zu faszinieren vermochte. Heute gilt Adolf Dietrich als der wichtigste Thurgauer Künstler, und seine Werke werden in Auktionen schnell einmal zu sechsstelligen Frankenbeträgen gehandelt. Im Kunstmuseum sind ständig Hauptwerke von Dietrich zu sehen, die bis heute nicht zuletzt auch Künstlerinnen und Künstler immer wieder neu in ihren Bann zu ziehen vermögen.
Um diesen einzigartigen Werkkörper von Adolf Dietrich herum gibt es eine bedeutende Sammlung von Werken von naiven und Art Brut-Künstlern. Zu sehen sind etwa wichtige Bilder der von den Kubisten verehrten Maler des heiligen Herzens wie Camille Bombois oder André Bauchant, dann aber auch idyllische Lebensentwürfe oder Gartenbilder von Malern aus der Ostschweiz. Ein herausragendes Konvolut bildet der Nachlass von Hans Krüsi, der seit 1995 im Kunstmuseum Thurgau verwaltet wird. Krüsi verdiente sein Leben als selbständiger Blumenverkäufer auf Zürichs Bahnhofstrasse, bevor er um 1980 merkte, dass er mit dem Verkauf seiner gezeichneten Postkarten oder Papierservietten mehr Erfolg hatte als mit Blumen. In der Folge entstand ein riesiges, mehrere tausend Arbeiten zählendes Werk, in dem eine überbordende Kreativität und Experimentierlust zum Ausdruck kommt. Seine Neuinterpretationen traditioneller Alpaufzugsbilder oder aber seine Fotokopien und Collagen gehören zu den überraschendsten Kreationen der Aussenseiterkunst.

Qualitätsmaßstäbe für Kreativität?
Im Kunstmuseum Thurgau treffen Arbeiten von Aussenseitern immer wieder direkt auf zeitgenössische Kunstwerke. Dies führt zu Konfrontationen, in denen zentrale Begriffe der Kunst neu überdacht werden müssen. Fragen wie „Was ist Kreativität?“ oder „Gibt es heute noch verbindliche Qualitätsmassstäbe für das künstlerische Schaffen?“ werden durch dieses direkte Nebeneinander neu gestellt. Modellhaft wird die Frage nach Autorschaft und Kreativität im Projekt „Wilde Gärten“ von Christine und Irene Hohenbüchler aufgeworfen. Die Zwillinge nutzten 2003 ein Ausstellungsangebot des Museums, um zusammen mit betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kartause Ittingen auf dem Gelände des Klosters neun Gärten anzulegen. Deren Form und Inhalt wurde weitgehend durch die Betreuten bestimmt. Die kreativen Vorstellungen der Behinderten verbanden sich mit den ästhetischen Überzeugungen der Künstlerinnen zu einer Einheit. Diese Form der Teamarbeit nennen die Hohenbüchlers „multiple Autorschaft“. Das Konzept einer multiplen Autorschaft bricht nicht nur mit dem Geniekult in der Kunst. Es unterläuft auch fundamental das Starsystem des heutigen Kunstmarktes, indem es die Möglichkeiten der in das Kunstsystem eingebundenen Künstlerinnen in den Dienst einer Gruppe von Menschen aus gesellschaftlichen Randzonen stellt. Nach zweijährigem Betrieb wurden die Gärten wie geplant wieder abgebaut. Heute gibt es nur noch einen letzten Überrest des Projektes zu bestaunen, etwa den Panther von Franz Spangaro. Um das Projekt im Museum dennoch sichtbar zu halten, entwickelten die Geschwister Hohenbüchler für das Museum ein Ausstellungsmöbel. Diese Möbelskulptur ist gleichzeitig künstlerisches Objekt und funktionales Präsentationsinstrument. Sie ist ebenso ein autonomes Kunstwerk wie ein Dokumentationsschrank für das Projekt. In diesem Nebeneinander realisiert sich modellhaft die Suche der Künstlerinnen nach gesellschaftlicher Wirkung, ohne dass dadurch der Anspruch, ein gutes Kunstwerk zu sein, verloren geht. Solche Werke mit direktem Bezug zum Ort öffnen in Ittingen ganz andere Denk- und Wahrnehmungsräume der Kunst.

Leseprobe Rubrik: Spiritualität

Den Weg zu sich selbst finden

„Unser Bemühen und unsere Berufung bestehen vornehmlich darin, in Stille und Einsamkeit Gott zu finden.“

„Unser Bemühen und unsere Berufung bestehen vornehmlich darin, in Stille und Einsamkeit Gott zu finden.“
So steht es im Kapitel 12 der Kartäuserregel. Schweigen, Stille und Ruhe sind für das Leben der Kartäuser von zentraler Bedeutung. Das einsame Leben in der Mönchszelle gilt als Hauptmittel, um zu dieser Ruhe zu gelangen, um ganz frei und „leer“ für Gott zu sein. Dazu legen die Mönche ein strenges Schweigegelübde ab und der Kontakt mit der Aussenwelt wird weitgehend abgebrochen. Dies alles bildet die Voraussetzung für ein Leben, dessen streng geregelte Abfolge von Arbeit, Studium, Kontemplation, Gebet und Meditation als dauernder Gottesdienst verstanden wird.
Der Tagesablauf der Mönche ist durch Messen in der Kirche sowie durch Gebete und Arbeit in der Zelle bestimmt. Stundengebete, Andachten, Meditationen und Studien zu fest definierten Zeiten strukturieren den Tag bis ins Detail. Sogar die Nachtruhe wird um Mitternacht durch einen über zweistündigen Gottesdienst in der Kirche unterbrochen. Gegessen wird zweimal allein in der Zelle. An Sonn- und Feiertagen erhalten Tätigkeiten in der Gemeinschaft mehr Raum: neben einem zusätzlichen Chordienst in der Kirche treffen sich die Mönche im Refektorium zum gemeinsamen Mittagessen. Anschliessend begeben sie sich auf einen Spaziergang oder verweilen im Kreuzgarten. Diese Zeit nach dem Mittagessen ist die einzige Gelegenheit, bei der die Mönche miteinander sprechen. Im Kreuzgang und in den Mönchszellen erzählt die einfache Ausstattung der Räume noch heute von der Radikalität dieser strikten Lebensführung. Stille und Besinnlichkeit als wesentliche Lebensgrundlage werden hier als Wert direkt sichtbar, wenngleich die aktuelle Nutzung des Ortes als Kulturzentrum ein gerütteltes Mass an Betriebsamkeit erzeugt.
Gebet und Gottesdienst sind noch immer ein wichtiger Grundpfeiler des Alltagslebens in der Kartause Ittingen. Zweimal pro Woche finden in der Klosterkirche Morgenandachten statt, bei denen auch die Hotelgäste herzlich willkommen sind. Es ist eine besondere Erfahrung, sich wie die Mönche vor Jahrhunderten im altehrwürdigen Chorgestühl zum Gebet zu treffen. Ebenso werden in der Kirche regelmässig Gottesdienste gefeiert. Träger einer vertieften Auseinandersetzung mit Spiritualität und Religionsfragen ist das tecum, das Begegnungs- und Bildungszentrum der evangelischen Landeskirche. Die Organisation bietet in der Kartause Ittingen Veranstaltungen über aktuelle Fragen der Spiritualität und des Zusammenlebens an. Darüber hinaus lädt das tecum Besucherinnen und Besucher ein, im Raum der Stille selbst das Schweigen und die Ruhe zu suchen und zu erfahren. In diesem Raum beim kleinen Kreuzgang wird die Lebensweise der Mönche als Vorbild und als Geschenk angeboten, als ein Geschenk, das Unrast und Ungeduld zu mildern vermag und zu Gelassenheit und Vertrauen führen kann. Wer sich auf einen Moment der Stille und der Ruhe einlässt, kann erfahren, dass Schweigen mehr ist als nicht reden. Dass Schweigen eine Form der Konzentration sein kann, die über den Zustand der Leere hin zu wahrer Erkenntnis führt. Wer dies im Raum der Stille erlebt, ist den Kartäusern durchaus nahe gekommen.

Leseprobe Rubrik: Gastfreundschaft

Selbstversorgung und Landwirtschaft

Die Gäste der Kartause werden mit hausgemachten Spezialitäten verwöhnt.

Gäste verwöhnen
Selbstversorgung war für die Kartäusermönche eine Selbstverständlichkeit. Auch heute wird genutzt, was auf rund hundert Hektaren Feld, Rebberg, Wald und Gärten sowie in den Stallungen und Gewässern lebt und gedeiht. Das Ziel allerdings hat sich geändert: Während die Kartäusermönche sich selber versorgen wollten, geht es heute darum, die Gäste der Kartause Ittingen kulinarisch zu verwöhnen. Vieles stammt dabei aus eigener Produktion. Die Rohprodukte werden in den modernen Betrieben der Kartause zu hochwertigen Spezialitäten und Materialien veredelt, wobei auf umweltverträgliche Prozesse grossen Wert gelegt wird. Ob Rohmilch-Brie oder Strohwein, Bärlauchbratwurst oder Klostercake: Die Ittinger Produkte kommen im Restaurant auf den Tisch und selbstverständlich sind sie auch im Klosterladen erhältlich.


Die Ittinger Produkte: nachhaltig, umweltschonend produziert

Neben Ackerbau, Gemüse-, Obst und Hopfenanbau sowie Waldwirtschaft werden auch Milchwirtschaft und Schweinemast betrieben. Eine nachhaltige, umweltschonende Produktion und eine besonders tierfreundliche Stallhaltung sind die Voraussetzung, dass die erzeugten Produkte das Label „Kartause Ittingen“ tragen dürfen. Die Kartause garantiert, dass sämtliche Produkte geringsten Transportwegen ausgesetzt sind und interne Kreisläufe genutzt werden. Zum Wohl der Natur, für die Qualität der Produkte.


Die Ittinger Weine

Die acht Hektaren Rebland werden umweltschonend bewirtschaftet: Mit minimalem Einsatz von Hilfsstoffen, nützlingsfördernd und fruchtbarkeitserhaltend. Auch wird auf eine strenge Regulierung des Ertrages geachtet. So können im Herbst erstklassige Trauben geerntet werden. Sie sind die Voraussetzung für herausragende Weine, auf die die Kartause Ittingen stolz ist. Die durchschnittliche Jahresproduktion beläuft sich auf etwa 45 000 Liter Wein.
Die Produktevielfalt der Kartause Ittingen erfährt immer wieder Bereicherung durch neue Entwicklungen und Ideen. 2010 kommen zwei neue gute „Tropfen“ aus den Reben ins Sortiment. Zum einen wurde der „Ittinger Likörwein“ kreiert, der 2007 nach einer Rezeptur aus der Heimat des Portweins zubereitet wurde und seither im Eichenfass reift. Zum andern der neue „Cuvée“, eine elegante, fruchtige Assemblage von Blauburgunder, Maréchal Foch und Dornfelder. Aus Käserei, Patisserie und Metzgerei sind der Burgherrenkäse, rezent und aromatisch, die Punschkugeln und die gekochten Wädli weitere Neuheiten.


Die Ittinger Spirituosen

Auch für die gebrannten Wasser aus der Kartause gilt: Je hochwertiger die Rohprodukte, desto intensiver schmecken sie. Deshalb werden die Früchte, die fast ausschliesslich aus dem eigenen Gutsbetrieb stammen, sorgfältig eingemaischt und vergoren. Die Destillate werden in einer fahrbaren Häfelibrennerei hergestellt und sind unverschnitten. Vor dem Abfüllen reifen sie geraume Zeit auf dem Dachboden.


Der Ittinger Käse

In der Käserei wird ausschliesslich die hofeigene Milch von jährlich rund 400 000 kg zu sieben verschiedenen Käsesorten, zu Joghurt, Butter, Schlagrahm und Pastmilch verarbeitet. Die lückenlose Qualitäts- und Hygienekontrolle von der Fütterung der Milchkühe bis zur Verarbeitung und Pflege der reifenden Käse ermöglicht es, den Gästen und Kunden äusserst schmackhafte Milchprodukte anzubieten.


Der Ittinger Wald – ein bedeutendes Naturreservat

Die Stiftung Kartause Ittingen schuf 1997 ein 14 Hektaren grosses Waldreservat. es besteht aus einer „Kernzone“ und einer „Pufferzone“. Der übrige Kartäuserwald wird naturnah bewirtschaftet. Die der Natur überlassene Kernzone ist ein Totalreservat, in das der Mensch nicht mehr eingreift. Sie dehnt sich nördlich der Forststrasse im Tal bis zum Plateauwald aus. Die ebenfalls geschützte, aber im Sinne des Naturschutzes bewirtschaftete Pufferzone liegt südlich der Strasse und reicht bis zum Waldrand. Dadurch ergeben sich schon heute spannende Einblicke und Vergleiche in das Waldleben der beiden Reservatstypen. Der ausgeschilderte Waldrundgang wird Jahr für Jahr neu und lehrreich sein, ein Fest für alle Sinne, ein Sensorium unter freiem Himmel.


Der Klosterladen, das spezielle Einkaufserlebnis

Vom Klosterkäse über Pinot Gris und Holzofenbrot bis zum Hopfentee gibt es das reichhaltige Sortiment der Eigenprodukte im sympathischen Klosterladen. Als mundendes Andenken für Zuhause, als Mitbringsel oder als Geschenk. Die hausgemachten Spezialitäten der Kartause Ittingen bereiten Freude. Die Weine und Spirituosen können im Klosterladen einzeln und kartonweise gekauft werden. Beliebt sind die Geschenkkistchen mit feinen Spezialitäten, die im Klosterladen ganz nach individuellen Wünschen zusammengestellt werden können.
Viele produkte können auch online bestellt werden.

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