Leseprobe Rubrik: Editorial

Für einen starken Standort

Interview mit dem Landrat des Landkreises Konstanz Frank Hämmerle: "Der Landkreis bietet das ideale Umfeld für Unternehmen und persönliche Erfolge."

Landräte haben umfangreiche Verwaltungsaufgaben für ihren Landkreis zu bewältigen. Doch nicht nur das. Sie als Landrat sind ja auch so etwas wie der erste Botschafter des Landkreises Konstanz. Wie sehen Ihre Botschaften aus, nach innen gerichtet, an die hier lebenden Menschen und nach außen gerichtet, z.B. auch an potentielle Investoren?

Der Landkreis bietet das ideale Umfeld für Unternehmen und persönliche Erfolge. Die Attraktivität unseres Landkreises basiert auf der engen Verbindung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Lebensqualität. Er besticht durch seine hohe Lebensqualität, seine intakte Natur und die vielfältigen Freizeit- und Kulturangebote. Gleichzeitig ist der Landkreis auch eine wirtschaftlich sehr dynamische Region. Kurzum: Hier lässt es sich ganz hervorragend leben und arbeiten.

Wir verfügen über sehr gute Rahmenbedingungen sowohl für renommierte Großunternehmen als auch für innovative Start-ups. Die Struktur aus zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen beiderseits der Grenze bildet ein Umfeld, in dem Innovationen gedeihen und schnell umgesetzt werden können. Ergänzt durch die einmalige Lage in der Vierländerregion Bodensee (Deutschland, Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Schweiz) mit ausgezeichneter Infrastruktur und kurzen Wegen zu internationalen Absatzmärkten im Herzen Europas, bieten wir optimale Bedingungen für unsere ansässigen Unternehmen. Die Unternehmen können auf Ressourcen aus diesen
vier hoch entwickelten europäischen Ländern zurückgreifen – eine ideale Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg. Für Investoren und Unternehmer agiert unsere Wirtschaftsförderung als „one-stop-agency“ und hilft beispielsweise bei Ansiedlungsvorhaben, Informationsbereitstellung und Kontaktvermittlung.

Der Landkreis weist ein ausgesprochen vielfältiges schulisches und berufliches Aus- und Weiterbildungsangebot vor. Mit dem Neubau des Berufsschulzentrums Radolfzell setzen wir einen weiteren Meilenstein. Die beiden in Konstanz beheimateten Hochschulen Universität Konstanz (Exzellenzuniversität) und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) sind international anerkannte Hochschulen auf hohem Niveau. Auch auf Grund dessen verfügt der Landkreis über sehr gut ausgebildete Fachkräfte, die wegen der hohen Lebensqualität gerne in der Region verbleiben.

Besonders wichtig ist uns auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als ein immer wichtiger werdender Standortfaktor. Deshalb gründeten wir im Jahr 2010 unter meiner Schirmherrschaft das Bündnis für Familie –
Leben im Landkreis Konstanz. Gemeinsam mit Bündnispartnern aus Kommunen, Wirtschaft und anderen Institutionen entstehen hier Ideen zur stetigen Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien.

Eine Ihrer Maxime lautet: das Landratsamt Konstanz ist eine Genehmigungsbehörde und keine Verhinderungsbehörde. Das klingt danach, dass Sie unbürokratisch, schnell und kundenorientiert handeln. Können Sie uns Beispiele nennen und welche Anforderungen stellt diese Einstellung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Landratsamtes?


Wie alle Behörden sind auch wir an Recht und Gesetz gebunden. Innerhalb dieses Rahmens tun wir jedoch alles, um möglichst bereits in der Vorphase eines Antrags mit den Investoren, Planern und allen beteiligten Fachstellen offene Fragen zu klären und Lösungsmöglichkeiten für Vorhaben zu finden. Wir setzen uns ehrgeizige Ziele für die zeitliche Dauer der Genehmigungsverfahren und unterschreiten in der Regel die gesetzlichen Bearbeitungszeiten. Wir benennen offen und so frühzeitig wie möglich die Rahmenbedingungen, unter denen Vorhaben genehmigungsfähig sind und bemühen uns, dem Investor damit zu einem frühen Zeitpunkt Kostentransparenz und Planungssicherheit zu ermöglichen. Unser Ziel ist es stets, alle Partner so früh wie möglich an einen Tisch zu holen. Ein offenes Gespräch klärt regelmäßig mehr als der langwierige Austausch von Stellungnahmen in Genehmigungsverfahren. Wir sind ein Haus der Wirtschaftsförderung.

Das Landratsamt ist der Kundenorientierung verpflichtet, wir legen daher großen Wert auf gute Fortbildung und Serviceorientierung unserer Mitarbeiter. Wir verstehen uns als Dienstleister und wollen unsere Kunden schnell und richtig beraten. Unsere Kfz-Zulassungsstellen etwa haben besonders kundenfreundliche Öffnungszeiten. Im Bereich der Ausländerbehörde haben wir zur Vermeidung von Wartezeiten für die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Terminvergabesystem eingeführt, mit dem wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Und ich kann mit Stolz verkünden, dass wir einige Bebauungspläne in den letzten Jahren sehr zügig genehmigen konnten.

Wie schaffen Sie sich in diesem verdichteten Arbeitsumfeld Raum und Zeit, um neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln? Und wo möchten Sie hin, welche Entwicklungsrichtungen auf welchen Arbeitsfeldern sind für Sie in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung?

Im Dialog mit ansässigen Unternehmen, Institutionen, Vereinen und unseren Bürgerinnen und Bürgern erhalte ich zahlreiche Impulse. Und natürlich schätze ich auch die Rückmeldung meiner Mitarbeiter. In den kommenden Jahren stehen auch für den Landkreis Konstanz die rasanten Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere der demographische Wandel, als besondere Herausforderung im Mittelpunkt. Ich möchte diesen Herausforderungen offen und engagiert begegnen. Wir haben als Kreisverwaltung die Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen,
innerhalb derer weiterhin erfolgreich gewirtschaftet werden kann. Die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger muss erhalten und möglichst noch verbessert werden.

So werden wir unsere Aktivitäten in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden weiterhin auf die langfristige Stärkung und den Ausbau des Wirtschaftsstandortes fokussieren und gezielte Maßnahmen und Projekte entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt bildet dabei die überregionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Wichtig ist auch, die Infrastruktur als Standortfaktor im Landkreis zu erhalten und weiter auszubauen.

Die Stärkung und Qualifizierung von Familien sowie die gezielte Ausrichtung der Familienpolitik an der Demografie wird ein stetiges Arbeitsfeld darstellen. Auch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine
ständige Aufgabe. Die umweltbezogene Ausrichtung der Energiepolitik und -versorgung unter Berücksichtigung des Spannungsfelds zwischen erneuerbaren Energien und Lebensqualität gilt es ebenfalls zu bewältigen. Für ein Altern in Würde und Selbstbestimmung müssen wir auch künftig alles tun, um eine bedarfsgerechte Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen sicherstellen zu können.

Der Landkreis Konstanz ist schon heute sehr gut aufgestellt. Daher bin ich mir sicher, dass wir die vor uns liegenden großen Herausforderungen erfolgreich bewältigen werden.

Leseprobe Rubrik: Standort

Attraktiv für Unternehmen und Fachkräfte

Zahlreiche Studien können es belegen: Das Erfolgsrezept des Landkreises Konstanz ist die enge Verbindung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Lebensqualität.

Das Erfolgsrezept des Landkreises Konstanz ist die enge Verbindung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Lebensqualität. Laut dem „Zukunftsatlas 2010 Regionen“ der Prognos AG erreicht der Landkreis Konstanz im Hinblick auf Zukunftschancen in der Gesamtwertung bundesweit eine Platzierung im oberen Drittel. In einer Studie von Focus Money erreichte der Landkreis 2009 außerdem eine Platzierung unter den Top 20 in der Kategorie „Wirtschaftskraft“ innerhalb Baden-Württembergs. Dies wissen auch viele weltweit agierende Unternehmen, wie z. B. Georg Fischer, Maggi, Nestlé, Siemens oder die jetzt zur Takeda Gruppe gehörende Firma Nycomed zu schätzen, die sich bereits in der Region niedergelassen haben. Neben namhaften Unternehmen gehen aber auch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Betriebe wie z. B. Centrotherm, GATC biotech, das Institut für Demoskopie Allensbach, solarcomplex oder Sunways tagtäglich vom Gebiet des Landkreises Konstanz aus ihren Geschäften nach.

Als Innovationsmotor dienen die Exzellenzuniversität Konstanz sowie die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz im Verbund mit einem guten Dutzend Steinbeis-Zentren. Somit haben insbesondere die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, maßgeschneidert und aufgabenbezogen externe Unterstützung für ihre Innovationsvorhaben in Anspruch zu nehmen. Aber auch die großen Unternehmen profitieren von diesem Austausch und der Verfügbarkeit bestens ausgebildeter Fachkräfte, die dank der hohen
Lebensqualität gerne in der Region bleiben. Als „Lernende Region“ verfügt der Landkreis zudem über ein umfassendes, flächendeckendes Angebot im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung, wodurch die Region die Voraussetzungen für gut ausgebildete Arbeitskräfte sicherstellt. Wachstumsstarke Innovationskerne bilden vor allem die vier technisch-naturwissenschaftlichen Clusterschwerpunkte im Landkreis Konstanz: Bio-, Nano-, Umwelt- und Verpackungstechnologie. Zu den Schlüsselbranchen zählen aber auch die Nahrungs- und Lebensmittelindustrie,
die Gesundheitswirtschaft und der Tourismus.

Ein weiterer wichtiger Standortfaktor ist die Anziehungskraft einer Region. Die Studie „Kreative Klasse in Deutschland 2010“ der agiplan GmbH bewertet die Anziehungskraft aller Landkreise und Städte auf qualifizierte Fachkräfte, die innovativ arbeiten. Der Landkreis Konstanz erreichte deutschlandweit Platz 18. Dies zeigt sich auch in der beachtlichen Zahl von jährlich 400 Existenzgründungen in den ansässigen Technologie- und Gründerzentren und dem dritten Platz im Gründungsranking (2007) der 97 deutschen Raumordnungsregionen. Zudem ist die Exzellenzuniversität Konstanz im Hochschulranking 2010 des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) in 18 Kategorien in der Spitzengruppe vertreten.

Aber nicht zuletzt ist es auch die Lebensqualität, die Unternehmer und Fachkräfte aus aller Welt in den Landkreis Konstanz zieht. Der Landkreis Konstanz ist führend bei den weichen Standortfaktoren, was beispielsweise die Bewertung „sehr gute Rahmenbedingungen für Familien“ im Prognos Familienatlas 2007 beweist. Die Lage am See, die vielen Freizeitmöglichkeiten, die Nähe zu den Alpen und das südliche Flair machen die Menschen im Landkreis Konstanz außerdem zu den zufriedensten Menschen in Deutschland. So erreichte die Region Hochrhein-Bodensee, zu welcher der Landkreis Konstanz gezählt wird, in der McKinsey Studie „Perspektive Deutschland“ 2006 den 33. von 117 Plätzen.

Leseprobe Rubrik: Standort

Freizeit und Erholung pur

Im Landkreis Konstanz gilt am Wochenende und nach Feierabend die Devise: Einfach mal die Seele baumeln lassen, den Kopf frei machen, Kraft und Ruhe tanken.

Am Wochenende, nach Feierabend oder im Urlaub heißt die Devise: Einfach mal die Seele baumeln lassen,
den Kopf frei machen, Kraft und Ruhe tanken. Ob zu Fuß auf herrlichen Wanderwegen oder auf interessanten
Radtouren durch die Natur, in einem spannenden Museum, in einem idyllischen Strandbad, in der Therme
oder auf dem See – im Landkreis Konstanz sind die vielfältigsten Möglichkeiten an Sport- und Freizeitaktivitäten
sowie erstklassige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen geboten, mit denen sich die freie Zeit herrlich
abwechslungsreich gestalten und genießen lässt.

Aktiv & Vital

Radfahren am Bodensee ist mehr als nur vor sich hinstrampeln. Denn die vielseitige Landschaft lässt sich vom Sattel aus am besten kennenlernen. Vorbei an einsamen Stränden, durch schattige Wälder und duftende Obsthaine, hinauf auf einen der Hegauberge. Ein dichtes Netz abwechslungsreicher Radwege entlang kleiner
Flussläufe und Seen, vorbei an Vulkankegeln und wehrhaften Burgen macht den Hegau zu einem lohnenden Ziel für Radtouristen. Als Belohnung für den ein oder anderen steilen Anstieg winken die schönsten Ausblicke auf den Untersee. Eindrucksvolle und gut ausgeschilderte Wanderwege führen nicht nur am Ufer entlang, sondern auch durch das gesamte Hinterland. Liebevoll und fachkundig ausgeschilderte „Burgenwege“ erschließen dem historisch interessierten Besucher „des Herrgotts Kegelspiel“, wie der Heimdichter Ludwig Finckh die Vulkanlandschaft einst
bezeichnete. Unterwegs findet sich immer wieder eine Station, die zum Verweilen und Kraft tanken einlädt. Zur Abkühlung nach einer Wander- oder Radtour hilft dann nur noch ein Sprung ins kühle Nass. Zahlreiche idyllische Strandbäder entlang des Seeufers und Freibäder im Hinterland bieten dazu Gelegenheit. Hallenbädern sei Dank, dass auch im Winter Wasserratten darauf nicht verzichten müssen. Die Bodensee-Therme Konstanz öffnet sowohl im Winter als auch im Sommer ihre Pforten für Badegäste, Sauna-Liebhaber und Thermalfreunde. Auch in der bora Saunaoase in Radolfzell kann man für einige Stunden den Körper verwöhnen und die Seele baumeln lassen. Wer sich eine längere Auszeit gönnen möchte, findet auf der Halbinsel Mettnau in Radolfzell eines der bedeutendsten und traditionsreichsten Zentren zur Vorsorge und Therapie von Herz-Kreislauf-Krankheiten in Deutschland. Das Leistungsangebot basiert auf dem Konzept „Heilung ist Bewegung“, welches durch „Bewegung ist Leben“ ergänzt wurde. Es beruht auf dem Zusammenspiel körperlicher Aktivität, Entspannung, seelischer Balance und gesunder Ernährung. Seit über 50 Jahren behandeln die Kliniken Schmieder neurologische Patienten unter anderem in Allensbach, Gailingen und Konstanz. Die Kliniken Schmieder folgen seit Jahrzehnten dem Bestreben, neurologischen
Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Auf der Grundlage ständiger Innovationsbereitschaft
wurden sie zu Neurologischen Fach- und Rehabilitationskrankenhäusern mit europaweitem Ruf.

Auf zu neuen Ufern


Die schönste und bequemste Art, den Bodensee zu erkunden und die Landschaft aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen, ist zweifellos eine Schifffahrt. Die Kursschiffe am Untersee verbinden die deutschen und Schweizer Ufer im Minutentakt. Ab Konstanz bringt die Weiße Flotte ihre Passagiere vor die Haustüre der spannendsten Sehenswürdigkeiten rund um den See – ob nach Bregenz, zu den Pfahlbauten oder zur Blumeninsel Mainau. Die Insel Mainau bietet den Besuchern das prachtvolle Bild eines wechselnden Blütenmeers: Orchideen und Tulpen im Frühjahr, Rosenblüten im Sommer und Dahlienblüten im Herbst und eines der größten Schmetterlingshäuser Deutschlands. Das Herzstück der Insel ist das Barockschloss, der heutige Wohnsitz der gräflichen Familie. Die Insel Mainau bietet auch jede Menge Spaß für Kinder. Die Spielplätze „Wasserwelt“, „Blumis Uferwelt“ und „Zwergendorf“
laden zum Toben und Entdecken ein.

Spiel, Spaß & Abenteuer

Familien wird im Landkreis Konstanz bestimmt nicht langweilig. Der Wild- und Freizeitpark Allensbach auf dem Bodanrück bietet nicht nur ein einzigartiges Natur- und Tiererlebnis mit Streichelzoo, Bären- und Wildgehege, sondern auch einen großen Abenteuerspielplatz mit Trampolin, Seilbahn, Karussell, Mega-Hüpfkissen und Riesenrutsche, was zum Spielen und Toben einlädt. Ein weit erer toller Freizeitpark für Familien ist die Lochmühle in Eigeltingen. Von Kutsch- und Traktorfahrten über Moto-Cross mit Vierradmotorrädern bis hin zum Abenteuer im Steinbruch mit Seilbrücke und Deutschlands längstem Flying Fox, einer Seilbahn, die den Fahrer in einer rauschenden Schussfahrt in schwindelerregende Höhe und wieder zurück befördert, wird einiges geboten. Im SEA LIFE Konstanz geht es da ruhiger aber nicht minder spannend zu. Mehr als 3.000 Tiere leben in über 30 faszinierenden Becken. Während den täglichen Fütterungen und Vorträgen erfahren die großen und kleinen Besucher Wissenswertes über die SEA LIFE-Bewohner. König für einen Tag – welches Kind träumt nicht davon? In der Berolino-Kinderwelt in Steißlingen wird dieser Traum Wirklichkeit. Auf 2.500 Quadratmetern warten unzählige Indoor-Attraktionen darauf, ausprobiert zu werden. Auch die Kinder-Abenteuerinsel Tropilua in Hilzingen bietet Attraktionen, Spiel- & Freizeitaktivitäten auf rund 5.000 Quadratmetern für die ganze Familie.

Leseprobe Rubrik: Kommunalporträts

Stadt Singen

Die junge und dynamische Stadt im Herzen des Hegaus.

Die junge und dynamische Stadt Singen liegt im Knotenpunkt zwischen Stuttgart, Zürich und München nahe der Schweizer Grenze. Diese Lagegunst hat mit dazu beigetragen, dass die Stadt sich innerhalb der letzten 100 Jahre zum wirtschaftlichen Zentrum des westlichen Bodenseeraumes entwickeln konnte.

Heute ist der Übergang zur modernen Dienstleistungsstadt gelungen, die weiterhin von ihrem industriellen Rückgrat getragen wird. Über 200.000 Quadratkilometer freie Gewerbeund Industriefläche stehen für Zukunft und Entwicklungsprosperität.

Mit der Realisierung des Hegau Towers (Architekt: Helmut Jahn) ist ein Leuchtturm für Dienstleistungsansiedlung und -qualität geschaffen worden. Dieses Gebäude ist das weithin sichtbare Zeichen für die Weiterentwicklung der traditionsreichen Industriestadt in die Zukunft. Tatsächlich wächst die Bedeutung des Dienstleistungssektors kontinuierlich.

Wirtschaftlicher Taktgeber bleiben aber die international bedeutenden Firmen Constellium Singen GmbH, Amcor Flexibles Singen GmbH, 3A Composites GmbH, Nestlé Deutschland AG mit ihrem Maggi Werk und dem Product Technology Center, Georg Fischer Automobilguss GmbH sowie die jetzt zur Takeda Gruppe gehörende Firma
Nycomed. Dies sind nur einige der großen Namen, die zugleich für produzierendes Gewerbe, wichtige Zukunftstechnologien, kreative Innovationen und moderne Arbeitsplätze stehen.

Darüber hinaus sorgen zahlreiche starke und innovative Mittelständler für eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur. Das Dienstleistungsareal Singen (DAS) mit dem Singener Gründer- und Technologiezentrum SinTec bildet die Grundlage dafür, dass stetig neue, junge Firmen das wirtschaftliche Leben und den Branchenmix der Stadt bereichern.

22.700 versicherungspflichtige Beschäftigte stehen in einer Stadt mit 45.000 Einwohnern für ein starkes  Entwicklungswachstum. Aktuell investiert die Handwerkskammer Konstanz 24 Mio. Euro in die neue Bildungsakademie, die 2012 in Singen an den Start geht. Eine außerordentlich hohe Bedeutung kommt Singen auch
als Einkaufsstandort zu. Mit einer Zentralitätskennziffer von 181,2 liegt das Mittelzentrum deutlich über Städten ähnlicher Größe und in der Region an der Spitze. Das von vielen inhabergeführten Geschäften geprägte und umfassende Einzelhandelsangebot wird von Kunden im gesamten westlichen Bodenseeraum und der angrenzenden Schweiz geschätzt. Die gute Erreichbarkeit und das große innerstädtische Parkraumangebot bieten ideale  Voraussetzungen für einen Shopping-Trip.

Die neue Stadthalle bietet eine umfassende Infrastruktur und modernste Technik für Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen jeder Art. Der pulsierende und aufsteigende Dienstleistungsstandort mit sehr guter Infrastruktur im Bereich Verkehr, Kongress, Bildung, Einzelhandel und Gesundheit verbindet bezahlbares, hochwertiges Business mit Bodensee-Feeling und Alpengenuss

Singen auf einen Blick:

Stadt Singen
Wirtschaftsförderung
Hohgarten 2
D-78224 Singen (Hohentwiel)
www.singen.de

Singen aktiv
Standortmarketing e. V.
Erzbergerstraße 8b
78224 Singen (Hohentwiel)

Ansprechpartner:
Oliver Rahn, Tel.: +49 7731 85-106
wirtschaftsfoerderung@singen.de
Claudia Kessler-Franzen
Tel.: +49 7731 85-740
singen-aktiv@singen.de

Größe: 6.177 ha

Einwohner: ca. 45.000

Größere Unternehmen:

  • Constellium Singen
  • Amcor Flexibles Singen
  • 3A Composites
  • Nestlé Deutschland:
    - Maggi Werk Singen
    - Product Technology Center
  • PTC Singen
  • Georg Fischer Automobilguss
  • Nycomed/Takeda
  • Breyer

Verfügbare Gewerbeflächen: ca. 200.000 qm

Besonderheiten/Sonstiges:

  • 22.700 Beschäftigte
  • Hohe Einkaufszentralität(Ze ntralitätskennziffer 181,2)
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