Leseprobe Rubrik: Bodensee Magazin Vital 2016

Bodensee Magazin Vital 2016

Inspiration, Ruhepool und Treffpunkt für Genießer.

Mit einem modernen Erscheinungsbild und interessanten Inhalten wirbt das Bodensee Magazin VITAL für die Gesundheitsregion Bodensee/Oberschwaben/Allgäu. Dazu gehören viele Themen rund um Gesundheit und Wohlbefinden, Landschaft, Menschen, Geschichte und Geschichten.

Die Lesereise beginnt mit dem "Blauen Gold" aus dem Bodensee und endet mit dem besten Tipps rund um die gesunde Bewegung auf den schönsten Wanderrouten der Region. Denn eine intakte Natur, sei sie domestiziert wie in Gärten oder einfach unberührt, ist die Grundvoraussetzung für Erholung.

Natürlich ist in dieser Ausgabe auch wieder das ganze Spektrum an Möglichkeiten abgebildet, um sich in der Region Bodensee und Oberschwaben zu entspannen, Kraft zu tanken, zu erholen oder zu genesen – wahlweise in Thermen, Kur- und Wellnesshotels oder in einer der spezifischen Kliniken.

Die Destination rund um den Bodensee bis hinauf nach Oberschwaben bietet eine der schönsten Natur- und Kulturlandschaften, die uns daran erinnert, hin und wieder innezuhalten, durchzuatmen und sich des Reichtums an Lebensqualität bewusst zu machen.

Das Bodensee Magazin VITAL (ISBN 978-3-944741-06-2) ist erhältlich im gut sortierten Zeitschriften-/Buchhandel oder für EUR 5,50 zzgl. Versandkosten direkt bei uns zu bestellen. Zur Magazinbestellung.

Leseprobe Rubrik: Themen

Bogenschießen

Mit Pfeil und Bogen in die Natur

Äußere Reize ausblenden, sich konzentrieren. Einen festen Stand finden, Körperspannung, die Sehne des Bogens spannen, das Ziel anvisieren, loslassen. Sind Körper und Geist in Harmonie, trifft der Pfeil ins Ziel.

Stress im Alltag und sitzende Tätigkeiten führen schnell zu Rückenproblemen. Ungünstige Sitzgewohnheiten, einseitige Belastung und Haltungsfehler begünstigen zudem Verspannungen. Es gibt eine Reihe von Sportarten, die zwar den Bewegungsapparat stärken, jedoch nicht zwangsläufig auch zum gewünschten Entspannungseffekt führen. Das Bogenschießen ist ein Sport, den immer mehr Menschen für sich entdecken. Denn hier ist es möglich, einen optimalen Ausgleich zu den Ansprüchen des Alltags zu finden. Egal, ob Rückenprobleme, Muskelschwäche oder Stress: Beim Bogenschießen führen die mentale Konzentration auf das Ziel sowie korrekt ausgeführte Bewegungsabläufe zu Körperspannung und innerer Ruhe. »

Natur pur

Die Bodenseeregion ist wohl unbestritten eine der reizvollsten Gebiete Europas. Die unglaubliche Schönheit der Natur, die sich zu jeder Jahreszeit in ein neues Gewand hüllt, als auch die Kraft und Ruhe des Wassers, sind geradezu Balsam für die Seele. Egal, ob joggen, radeln oder wandern, die Symbiose aus Bewegung und Natur ist nicht nur ein Garant für unser Wohlbefinden, sondern ebenso ein Plus für unsere Gesundheit. Der Bogensport hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und kann sogar weitgehend im Freien ausgeübt werden.

Achtsamkeit und Konzentration

Wer erfolgreich sein will, der muss sich auf das Ziel konzentrieren und dabei seinen Alltag komplett ausblenden können. Achtsam zu sein und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist eine wunderbare Übung, von der man auch in seinem Alltag profitiert. Das Bogenschießen bedarf keiner besonderen Voraussetzung. Egal, ob Frauen oder Männer, ab etwa dem achten Lebensjahr – je nach Konstitution – und bis ins hohe Alter ist das Bogenschießen eine Sportart für fast jedermann. Wer in sich ruht, hat besonders gute Voraussetzungen und für den „Zappelphilipp“ ist es eine gute Übung, um in die Ruhe zu finden.

Ziel und Treffer

Das Bogenschießen beginnt in der Regel mit einem Aufwärmtraining, allem voran mit Dehnübungen. Hierbei wird nicht nur der Körper auf das Bogenschießen vorbereitet, sondern auch der Geist. Das Aufwärmtraining schafft Distanz zum Alltag und der Schütze kann sich mental auf die Konzentration vorbereiten. Schritt für Schritt lernen Neulinge die richtigen Bewegungsabläufe kennen. Die Sportart ist relativ schnell erlernbar und sichtbare Erfolge motivieren am Ball zu bleiben. Die Abläufe eines einzelnen Schusses sind komplex und werden so lange geübt, bis sie automatisch und ohne nachzudenken ausgeführt werden. Der Schütze sammelt sich, äußere Reize werden ausgeblendet, absolute Konzentration tritt ein. Er verharrt in aufrechter Position. Wichtig ist, einen guter Stand und eine gerade Haltung einzunehmen, den Boden fest unter beiden Füßen zu spüren. Das Gewicht wird ein wenig nach vorn verlagert, dann wird der Pfeil in die Sehne eingenockt. Der Arm, der den Bogen hält, hebt sich langsam, während die andere Hand die Sehne spannt. Die Schultern und Arme bilden eine stabile Kraftlinie. Mit ausgezogenem Bogen wird das Ziel anvisiert, ein kraftvollen Zug aus der Schulter. Zack, wird die Sehne gelöst. Sind Körper und Geist in Harmonie, werden die Bewegungsabläufe exakt ausgeführt, dann trifft der Pfeil ins Ziel.

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Leseprobe Rubrik: Themen

Premiumwanderwege

Wandergenuss mit Sahnehäubchen - Premiumwanderwege sind auf dem Vormarsch

Das Bodenseehinterland bietet Superlative in jeglicher Form. „Hier ist der See – mit Abstand – am Schönsten“, verheißt der Markdorfer Slogan höchste Vielfalt auf allen Ebenen. Gehrenberg, Bermatingen, Deggenhausertal und Höchsten sind längst zur Premiumwanderdestination avanciert. Es gibt hier alles: Berge wie in den Alpen, Täler, Flussauen, Schlösser, Berggasthöfe, ausgedehnte Wälder. Und seit geraumer Zeit sogar einen Schilderwald. Was für den Wanderer früher echtes Abenteuer war, wird heutzutage mehr und mehr zum konfektionierten Freizeitvergnügen. Zum einen, dank einer gründlichen Ausschilderung – Wanderpuristen mit einem Rest an Orientierungssinn könnten spöttisch anmerken: einer idiotensicheren, denn an zentralen Stellen stehen Schilderbäume, die an Litfaßsäulen erinnern. Zum anderen ist aufgrund der vielen „ausgezeichneten“ Sammelstellen Improvisationstalent mit dem Quäntchen Pfadfindergeist nicht mehr gefragt.

Viele können nicht mal mehr eine Karte lesen, wissen gar nicht, wie rum sie überhaupt zu halten ist“, scherzt Monika Ende, Tagestouristin aus Stuttgart, die am Gehrenbergturm die Aussicht über den See genießt. Zum ersten Mal wandere sie den „GuckinsLand“: „Ich muss sagen, ich bin begeistert.“ Ob sie selbst mit Karte unterwegs sei? „Nein, die braucht man hier wirklich nicht, da sind so viele Schilder, dass man nichts falsch machen kann.“ Aber zuhause, da würde sie vor einer Wanderung immer die Route auf der Karte abwandern. „Ich will ja schließlich wissen, wo der Weg lang führt.“ Ob sich ein Wandel im Wanderverhalten bemerkbar macht, ist eine Frage; ob sich dadurch so was wie zunehmende geistige Faulheit etabliert, eine andere. „Ich würde sagen, ja,“ resümiert Theo Kausch, Wanderführer beim Schwäbischen Albverein, aus den vergangenen drei Jahren, seit die drei Premiumwanderwege „Bodensee LandGänge“ Touristen wie Einheimischen buchstäblich zu Füßen gelegt wurden. „Im Grunde werden die Menschen immer bequemer und hätten gerne alles auf dem Silbertablett serviert,“ fährt Kausch fort. Falsch machen oder verlaufen ist da nahezu ausgeschlossen. Ob die Beschilderung mancherorts des Guten zu viel ist, sei dahingestellt. Fakt ist für Kausch: „Man möchte es mit diesen Premiumwanderwegen den Touristen so einfach wie möglich machen. Und stundenlanges Kartenstudieren ist nicht jedermanns Sache“. Dass man sich aber auch mal verläuft, gehört für den Wanderführer ebenso dazu, wie die Tatsache, dadurch Neuland zu entdecken, wie etwa den „Dreikaiserstein“ am Gehrenberg. „Dafür muss man allerdings den Weg verlassen und gehörig danach suchen, was aber nicht nur den Kindern riesigen Spaß macht.“ Dass heutzutage das Erlebnis „Wandern“ immer mehr zum „Erlebnis-Wandern“ wird, lässt sich nicht leugnen. Was früher Abenteuer war, Verirren inbegriffen, ist heute eher ein „Walk-Event“, dabei das Augenmerk stets auf ein angemessenes Spaßmaß gerichtet. Kinderleicht soll‘s sein und dabei was Spannendes, was zum Spielen und was zum Naschen bieten – das Sahnehäubchen eben. Ein Qualitätssiegel ist hier hehres Ziel. Denn solcher Fun-Faktor gehört schließlich zertifiziert.



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Leseprobe Rubrik: Themen

Grenzenlos Bio

Ökologisch, biologisch, auf jeden Fall regional, saisonal, fair

Unsere Ernährung trägt weltweit in hohem Maß zur Umweltbelastung bei. Bei den Deutschen machen Herstellung, Transport und Verzehr von Lebensmitteln im Durchschnitt ca. 12 Prozent der persönlichen CO2-Emissionen aus. Die gute Nachricht ist, beim Thema Ernährung gibt es viele Möglichkeiten, einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Der Kauf von regional angebautem und daher saisonal verfügbarem Gemüse und Obst spielt dabei eine große Rolle und die Vorteile liegen auf der Hand: Regionale Produkte schmecken besser und vermeiden unnötige Umweltbelastung durch weite Transportwege und übermäßigen Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Wer bevorzugt regionale Produkte kauft, ob bio oder nicht bio, trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern auch zum Erhalt wertvoller, traditioneller Kulturlandschaften. Darüber hinaus werden so regionale Wirtschaftskreisläufe gefördert und Arbeitsplätze können erhalten und gegebenenfalls sogar neu geschaffen werden. Der Möglichkeiten gibt es viele in der Bodenseeregion zum Einkauf regional und/oder nach biologischen Richtlinien erzeugter Lebensmittel – direkt ab Hof oder auf den beliebten Wochenmärkten. Auch der Lebensmittelgroßhandel bietet mehr und mehr regionale Erzeugnisse mit entsprechender Kennzeichnung 

Grenzenlos.bio

bioBodensee.net ist ein privat geführtes und unabhängiges Verzeichnis mit aktuell fast 300 Bioanbietern rund um den Bodensee. Gepflegt wird bioBodensee.net als Freizeitprojekt von einem kleinen Team begeisterter Bio-Anhänger und Bodensee-Liebhaber. Die Idee zu einem Verzeichnis regionaler Bioanbieter entstand aufgrund der Frage „Welche Bioanbieter und Produzenten, gibt es in unserer direkten, privaten Umgebung?“. Die Ergebnisse einer umfangreichen Recherche sollten von Anfang an auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Ziel der Website ist es, zum einen die regionalen Bioanbieter grenzüberschreitend zu vernetzen, um Erfahrungsaustausch und Partnerschaften zu fördern. Zum anderen, Einheimische und Urlauber über das regionale Bioangebot zu informieren, zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und als Beitrag zum Umweltschutz. Das Besondere an bioBodensee.net ist die heterogene Zielgruppe, zu der sowohl Feriengäste und Einheimische sowie Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum gehören, als auch die Bio-Anbieter und -Produzenten der Bodenseeregion selbst. bioBodensee.net ist für alle Anbieter und Nutzer kostenfrei. Neben großen Herstellern und Anbietern werden besonders auch die kleinen Anbieter, wie Biohöfe und Bioläden ohne eigene Präsenz im Internet, berücksichtigt und ihnen damit die Möglichkeit gegeben, sich ohne Kosten in einem passenden Kontext zu präsentieren. Dies gilt, im Gegensatz zu Hotels und Ferienwohnungen, ebenso für noch nicht so populäre Branchen, wie Ökobekleidung.

Definition „Bio“ und „Bodensee“

Unter „bio“ werden auf bioBodensee.net der Anbau, die Produktion, die Verarbeitung und das Anbieten von kontrolliert biologischen Produkten in 25 verschiedenen Kategorien gelistet. Dabei spielt es keine Rolle, nach welchen Verbänden (demeter, Bio Suisse, Bio Austria usw.) die jeweiligen Anbieter zertifiziert sind oder ob ein Restaurant „nur“ glaubhaft versichert, Zutaten vorrangig aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden. Anbieter, die nach den Richtlinien spezieller Verbände zertifiziert wurden, werden entsprechend gekennzeichnet. Sollten von einem Anbieter nicht nur Bio-Produkte angeboten oder produziert werden, wird darauf im Beschreibungstext des Eintrags hingewiesen. Für Anbieter von Naturkosmetik, Naturtextilien und Naturbaustoffen gelten die gleichen Vorgaben, da auch hier entsprechende Verbände und Zertifizierungsstellen zur Verfügung stehen. bioBodensee.net umfasst den Großraum Bodensee als Einzugsgebiet und Wirkungskreis für Einheimische, Produzenten und Urlauber. Dabei orientiert man sich an der Definition der Vierländerregion Bodensee, an der Deutschland, die Schweiz, Österreich und Liechtenstein beteiligt sind. www.biobodensee.net


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